Brokkoli, Walnüsse + Co: Diese 8 Lebensmittel können die Hormone regulieren

Hormone sind chemische Botenstoffe, und jedes einzelne von ihnen spielt eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit. Damit alle Prozesse im Körper reibungslos funktionieren, muss der Hormonhaushalt in Balance sein. Auch auf unsere Stimmung können hormonelle Veränderungen große Auswirkungen haben – denken wir nur an unsere Periode.

Es gibt verschiedene Zeitpunkte im Leben, in denen die Hormonbalance durcheinandergerät, etwa die Pubertät. Bei Frauen gehören noch Schwangerschaften oder die Wechseljahre dazu. Auch hormonelle Verhütungsmethoden wie die Pille – und deren Absetzen – beeinflussen unseren Hormonspiegel immens. Hormonelle Dysbalancen können verschiedenste Symptome haben. Dazu gehören beispielsweise:

  • Erschöpfung
  • Gewichtsab- oder -zunahme
  • Stimmungsschwankungen
  • Hitzewallungen
  • Haarausfall
  • Hautprobleme

Die gute Nachricht: Mit bestimmten Lebensmitteln können wir Einfluss auf unseren Hormonhaushalt nehmen.

8 Lebensmittel, die unsere Hormone regulieren können

1. Sojabohnen

Sojaprodukte wie Tofu können dabei helfen, unseren Hormonspiegel auszubalancieren. Sie sind nämlich reich an Isoflavonen, die zu den sogenannten Phytoöstrogenen zählen. So können Sojabohnen und die daraus produzierten Nahrungsmittel beispielsweise Wechseljahresbeschwerden lindern.

2. Beeren

Obst mit wenig Zucker, vor allem Beeren, enthalten sowohl Östrogen als auch Progesteron und können so etwa während der Menopause den Mangel an diesen Hormonen ausgleichen. Darüber hinaus sind Heidelbeeren, Himbeeren und Co. reich an Antioxidantien, die unsere Zellen vor schädlichen freien Radikalen abschirmen.

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3. Fermentierte Lebensmittel

Sauerkraut, Kimchi, Joghurt und Co. enthalten viele gesunde Nährstoffe und wirken sich positiv auf die Verdauung aus. So halten sie nicht nur unseren Darm gesund, sondern wirken sich auch positiv auf die dortige Hormonproduktion aus – etwa die des Glückshormons Serotonin.

4. Spinat

Grünes Blattgemüse wie Spinat ist bekanntermaßen reich an Eisen. Aber Eisen versorgt nicht nur unsere Muskeln mit Sauerstoff und unser Immunsystem mit Vitamin C, es hält auch unsere Hormonbalance stabil. Viele hormonelle Probleme sind auf Eisenmangel zurückzuführen.

5. Leinsamen

Leinsamen sind ein wahres Superfood. Sie sind reich an gesunden Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien sowie an den sekundären Pflanzenstoffen Lignanen, die den Östrogenspiegel regulieren. So können sie beispielsweise dabei helfen, vor Brustkrebs zu schützen.

6. Brokkoli

Kreuzblütler wie Brokkoli, Blumenkohl oder Grünkohl regulieren durch den sekundären Pflanzenstoff Indol-3-Carbinol die Östrogenproduktion. Darüber hinaus wirken sie antioxidativ, schützen also unsere Zellen vor schädlichen freien Radikalen.

7. Ingwer

Ingwer regt den Stoffwechsel sowie die Fettverdauung an. Außerdem reduziert die Wurzel die schädlichen Xenoöstrogene, die wir etwa durch Kunststoffkonsum durch Verpackungsrückstände im Essen aufnehmen. Ingwer kann so dabei helfen, den Östrogenhaushalt in Balance zu bringen und vor Krebserkrankungen zu schützen.

8. Walnüsse

Walnüsse enthalten gesunde Omega-3-Fettsäuren, die wiederum eine natürliche Quelle für das Schlafhormon Melatonin sind. So können uns Walnüsse auf hormoneller Ebene zu gutem Schlaf verhelfen.

Verwendete Quellen: das-ernaehrungshandbuch.com, infothek-gesundheit.de, bustle.com, netdoktor.de

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