„Der Standort Vorarlberg braucht mehr und nicht weniger Europa“

Vorarlberg profitiert sehrdavon, dass die Exporteure über den Tellerrand blicken und ihre erstklassigenProdukte und Dienstleistungen erfolgreich auf internationalen Märkten vertreiben.Der 6. Vorarlberger Exporttag liefert neue Marktperspektiven durch verlässlichePartner vor Ort.

„Die Pandemie hat eindrücklich gezeigt, wie wichtig der Exportund offene Grenzen für die heimische Wirtschaft und den Wohlstand im Land sind.Unsere Unternehmen haben bewiesen, dass sie auch mit schwierigen Situationen iminternationalen Umfeld gut umgehen können. Sie waren eine starke Stütze in derKrise und sind eine wichtige Säule für den Re-start unseresWirtschaftsstandorts“, erklärt der Vorarlberger Wirtschaftskammer-PräsidentHans Peter Metzler.

Der Export ist, neben Investitionen und dem Konsum, der wichtigste wirtschaftliche Wachstumstreiber. „Unser Produktionsstandort hat sich auch in der Krise bewährt und dank der Branchendiversität des produzierenden Sektors ist es unserer Exportwirtschaft gelungen, ein beachtliches Ergebnis zu erzielen. Mit der Modellregion Vorarlberg haben wir es zudem geschafft, diese Trendwende deutlich früher als alle anderen Bundesländer einzuleiten. Die Rekordergebnisse der vergangenen Exportstatistiken untermauern nicht nur die Innovationsstärke und die hohe Produktqualität des Vorarlberger Wirtschaftsstandorts und der Unternehmen im Land, sondern auch den hohen Stellenwert des Außenhandels in der Vorarlberger Wirtschaft.

„Vorarlberg ist einTop-Exportland: Viele unserer Unternehmen zählen in ihrer Branche zurinternationalen Spitze oder sind sogar Marktführer. Die Exportstatistikenunterstreichen, mit welchem Engagement und mit wie viel Mut sich unsereExportwirtschaft am internationalen Parkett bewegt – und das müssen wirinsbesondere vor dem Hintergrund der weltweiten Corona-Pandemie betrachten“,sagt Wirtschaftskammerpräsident Metzler. Die exportorientierte Wirtschaft hates mit sehr großen Herausforderungen zu tun: „Die Zeit der Pandemie ist nichtnur von Einschränkungen im Grenz- und Reiseverkehr, sondern auch vonLieferengpässen oder fehlenden ausländischen Vorleistungen geprägt.Gleichzeitig wurde den Betrieben große Flexibilität abverlangt, um Geschäftspartnerzu halten, Auslandsmärkte weiterhin zu betreuen und Neuaufträge an Land zuziehen“, führt Metzler aus. Das habe vor allem die Bedeutung der EU wiederdeutlich gemacht. Ein funktionierender Binnenmarkt ist für die VorarlbergerWirtschaft essenziell: Über 60 Prozent des Exportvolumens gehen in dieEU-Mitgliedsstaaten. „Mehr und nicht weniger Europa!“ müsse daher das Credolauten, sagt Hans Peter Metzler.

Starker Exporttrend

Auch in der aktuellen BSC-Mitgliederumfrage, die dasmarket-Institut im Auftrag der Wirtschaftskammer durchgeführt hat, zeigt sichein verstärkter Trend zum Exportmarkt: Wieder mehr Unternehmen blickenvorsichtig Richtung Export, die Hälfte der jungen Unternehmen ist in diesemBereich bereits aktiv oder plant dies für die nahe Zukunft. Bei Fragen rund umdas internationale Wirtschaften und die Internationalisierung denken dieUnternehmen weiterhin zuallererst (und mit Abstand) an die Wirtschaftskammermit den zahlreichen Außenwirtschaftscentern.
Die Wirtschaftskammer unterstützt die Exportbetriebeauch in Zukunft bestmöglich bei ihren Internationalisierungsaktivitäten auf denWachstumsmärkten der Zukunft und bietet interessierten Unternehmen eineVielzahl von Leistungen, um Märkte, mögliche Auftraggeber undKooperationspartner kennenzulernen und somit neue Geschäftsmöglichkeiten zuerhalten.

„Mit dem bereits 6.Exporttag zeigen wir als Wirtschaftskammer den Vorarlberger Unternehmen diePerspektiven neuer, zukunftsfähiger Fernmärkte auf. Unternehmern soll die Scheuvor diesen mit viel Engagement und Know-how zu bearbeitenden Märkten genommenwerden“, betont Metzler.

Dabei können die Unternehmen auf eine äußerstprofessionelle Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer Österreich(AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA) zurückgreifen, die bei der Vorbereitung zurVerfügung steht. Vor Ort – und das überall auf der Welt – ist sie einverlässlicher Begleiter der österreichischen Unternehmer.

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel