"Deutschlands Sportstars": Zwei "ZDFzeit"-Dokus

Sportstars werden gefeiert und bewundert, können aber auch schnell die Gunst ihrer Fans wieder verspielen. Eine Weltklasseleistung ist meist Grundvoraussetzung für den Status „Sportstar“, doch die sportliche Karriere wird zudem häufig von Emotionen geprägt, die in Erinnerung bleiben. In zwei Dokumentationen zeichnet „ZDFzeit“ an den Dienstagen, 1. und 8. Juni 2021, jeweils um 20.15 Uhr im ZDF, den Weg von „Deutschlands Sportstars“ nach.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer werden mit auf eine Zeitreise genommen, auf der die Sportheldinnen Nadine Angerer, Franziska van Almsick und Kristina Vogel sowie die Sporthelden Fabian Hambüchen, Henry Maske und Matthias Steiner ihrer eigenen Vergangenheit begegnen. Prominente und Sportexperten kommentieren den Werdegang der Sportstars, unter anderen Veronica Ferres, Johannes B. Kerner, Günther Jauch, Gregor Gysi, Katrin Müller-Hohenstein, Rudi Cerne, Claudia Neumann, Patricia Riekel und IOC-Präsident Thomas Bach.

In der ersten Folge stehen am Dienstag, 1. Juni 2021, 20.15 Uhr, in „Deutschlands Sportstars – Gold, Fans und Tränen“ Schwimmerin Franziska van Almsick, Gewichtheber Matthias Steiner und Turner Fabian Hambüchen im Mittelpunkt. Der Film von Andrea Rudnik und Daniel Koschera ist ab Dienstag, 1. Juni 2021, 9.00 Uhr, in der ZDFmediathek online.

Franziska van Almsick war 14 Jahre alt, als sie bei den Olympischen Spielen in Barcelona 1992 auf der Weltbühne auftauchte, über 200 Meter Freistil Silber gewann und insgesamt vier Medaillen holte. Mit ihrer unbekümmerten Art und der frechen Berliner Schnauze eroberte „Franzi“ die Herzen der Zuschauer im Sturm. Das Mädchen aus Ostberlin avancierte in den Jahren nach der Wiedervereinigung Deutschlands zum gesamtdeutschen Sportstar.

Bei Matthias Steiner sorgte 2008 in Peking eine besondere Geste dafür, dass er zum Sporthelden der Nation wurde. Bei der Siegerehrung präsentierte er ein Foto seiner ein Jahr zuvor tödlich verunglückten Ehefrau – für sie hatte er nach dem Unfall an seinem Traum vom olympischen Gold festgehalten und war in einem dramatischen Wettkampf über sich hinausgewachsen. Nie zuvor und nie mehr danach stemmte er das Siegesgewicht von 258 Kilogramm in die Höhe.

Fabian Hambüchen träumte schon als kleines Kind von olympischem Gold. Dafür trainierte er mit seinem Vater in seiner Geburtsstadt Wetzlar knallhart. Mit sechs Jahren wurde Fabian Hambüchen Hessenmeister, mit zwölf Jahren Deutscher Meister. Als 16-Jähriger startete er 2004 bei den Olympischen Spielen in Athen. Doch nach Bronze in Peking 2008 und Silber in London 2012 drohte vor Olympia in Rio 2016 eine Schulterverletzung seinen Lebenstraum von der Goldmedaille zu zerstören. Mithilfe der Sportmedizin wurde der Turner erst im letzten Moment fit und schaffte den langersehnten Sieg. Heute steht das „Gold-Reck“ in einer Turnhalle in Wetzlar.

Der zweite Teil von „Deutschlands Sportstars – Siege, Krisen, Emotionen“ rückt am Dienstag, 8. Juni 2021, 20.15 Uhr im ZDF, Boxer Henry Maske, Fußballerin Nadine Angerer und Radsportlerin Kristina Vogel in den Fokus und steht ab Dienstag, 8. Juni 2021, 9.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung. Der Film schildert unter anderem, wie es den dreien gelang, nicht nur erfolgreich zu sein, sondern auch ihre wenig beachteten Sportarten populär zu machen und durch ihr sportliches Verhalten zu Vorbildern zu werden.

Foto: (c) ZDF / Uwe Irnsinger

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