Engagierte Renaturierung

Um „Renaturierung“ in allen Lebensbereichen – sprich: um Besinnung und Orientierung an Naturkreisläufen – geht es Vorarlberger Schüler(innen) und Student(innen).

„Wasserstoffist der Energieträger der Zukunft. Um diesen grünen Energieträger auchPrivathaushalten zugänglich zu machen, ist ein effektives und leistbaresVerfahren zur Herstellung von Wasserstoff erforderlich. Gerade in Kombinationmit neuen und auch bereits bestehenden Photovoltaikanlagen entsteht ein großesPotenzial“, heißt es in der Projektbeschreibung von Leah Hartmann und Anna-LenaSchleszies von der HTL Dornbirn. „Wir sind getrieben von der Intention, mitdiesem Projekt unseren Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft zu leisten. DerKlimaschutzpreis bietet uns die erhoffte Möglichkeit, unsere Nachricht in dieWelt zu tragen“, freuen sich die Studentinnen: „Lasst uns loslegen undgemeinsam eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft gestalten!“

Lernen inund von der Natur

ImNaturwissenschaftsunterricht von Mag. Johannes Kreutziger steht Freilanddidaktikhoch imKurs. Wenige Gehminuten von der Wirtschaftsschule Bezau entfernt lernendie Schüler(innen) der HTL und GASCHT wie man Biogemüse im Bregenzerwaldanbaut. Die solidarische Landwirtschaft in Bezau ist Versorger von 20 Familienund ein lebendiges Beispiel für nachhaltigen Tourismus. Christoph Kaufmann istder Gründer von „Land.Wird“ und Projektpartner der ­Schule.

Die Schüler(innen) packen in regelmäßigen Abständen beimGemüseanbau an. Dabei eignen sie sich fundamentales Wissen an. Spielerischbekommen sie tiefe Einblicke in die Planung, Organisation, Umsetzung undSchwierigkeiten eines solch ambitionierten Projektes. Die jungen Köcheverarbeiten das frisch geerntete Biogemüse in der Schulküche und lernen dabeidie hohe Qualität der Ware zu schätzen. Um die heimischen Ökosysteme geht esbei einem weiteren Projekt: Im Kampf gegen die Klimaerwärmung reicht dieUmstellung der Essgewohnheiten und Verzicht auf industrielle Importproduktenicht aus! Das Projekt „Vielfalter“, gestaltet von Naturführer Lukas Rinnhofermit der inatura als Projektpartner, bringt Schwung ins Thema. Bei einerExkursion zum Hochmoor in Reuthe werden selbstständiges und forschendes Lernenmit dem Klimaschutz in Einklang gebracht. Obwohl Moore nur 3% der Landoberflächeausmachen, speichern diese doppelt so viel CO2 wie sämtliche Wälderzusammengenommen.

Nicht nurreden, sondern handeln

ImSOPK-Unterricht (Soziale und personale Kompetenz) hat die Klasse 2bhbt 2019/20der HTL Rankweil unter der Anleitung ihrer Lehrpersonen Mirijam Geßler undAndreas Neyer in mehreren Kleingruppen ein Videoprojekt zum Thema „Klimawandel– Klimaschutz“ im eigenen Lebensumfeld durchgeführt. Die einzige Vorgabeseitens der Lehrkräfte war, ein Video aus der persönlichen Lebensrealität der Schüler(innen)zu drehen. Das eingereichte Projekt von Kumsal Boyraz, Merve Celikkaya, EvaGlettler und Laura-Sophie Schmid widmet sich dem Thema Müllvermeidung alsBeitrag zur Verminderung der eigenen CO2-Emmissionen und zeigt einige einfacheHandlungsmöglichkeiten auf, die Jugendliche in ihrem Alltag haben, um umwelt-und klimabewusster zu leben.

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel