Flugausfälle: Selfie als Beweis empfohlen

Im Falle eines Flugausfalles wird von der staatlichen Agentur für Passagierrechte ein Selfie als Beweis empfohlen. Dieses soll dokumentieren, dass der Check-In-Schalter beiAnkunft am Airport noch offen war und auch die Anzeigentafel mit den Abflugzeiten sichtbar ist.

„Je mehr dokumentiert wird, umsobesser“, so Maria Theresia Röhsler, Leiterin der Agentur fürPassagierrechte, heute im „Ö1-Morgenjournal“.

Online Check- In wird empfohlen

Ratsam sei esauch, zwei Stunden vorher am Airport zu sein und vorab onlineeinzuchecken. Kommt das Flugzeug mit drei Stunden oder mehr Verspätungam Zielflughafen an, dann stehen den Passagieren Ausgleichszahlungen inHöhe von 250 bis 600 Euro zu. Wobei sich der Betrag nach der Entfernungrichtet, also bei einem Flug von Wien nach Mallorca wären es rund 250Euro, bei der Zieldestination New York 600 Euro.

Selfies sollen als Beweise bei Flugausfällen dienen

Bei einem Flugausfall – außer aufgrund von außerordentlichen Umständen wie Unwetter – muss dem Fahrgast ein vergleichbarer Transport angeboten oder der Ticketpreis rückerstattet werden. Dabei kann dem Gast angeboten werden, zwischen einem Gutschein und Geld zu wählen, wobei die Wahl dem Kunden obliegt und nicht der Airline, so Röhsler.

Viele Fluggesellschaften halten sich nicht an EU-Verordnung für Fluggastrechte

Der privateVerbraucherschutzverein VSV hat heute in einer Aussendung betont, dassdie Rechte der Fluggäste in der EU Verordnung für Fluggastrechtegeregelt sind – nur leider würden sich viele Fluggesellschaften nichtdaran halten.

(APA/Red)

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