Hund mit verdrehtem Gesicht vor dem Einschläfern gerettet: Picasso bekommt eine zweite Chance!

Picassos Kiefer wächst auf der einen Seite stärker

Mischlingshund Picasso ist sowieso schon wegen seines ulkigen Aussehens gebeutelt. Und zu allem Überfluss sollte er dann auch noch in einem kalifornischem Tierheim eingeschläfert werden. Doch zum Glück gibt es menschliche Retter in der Not! Dank Tierschützerin Liesl Wilhardt (52) fand der schräge Picasso ein neues Zuhause.

"Ich habe mich in sein wackeliges Gesicht verliebt!"

Der vierjährige Picasso, der in Eugene, Ohio, lebt, wurde bereits mit einem verzerrtem Aussehen geboren. Eine Krankheit führt dazu, das die eine Seite des Kiefers schneller wächst als die andere. Zwar verursacht der Kiefer keine Schmerzen, macht aber eine Adoption, wie im Falle von Picasso, nicht leichter. Weil das kalifornische Tierheim, in dem sich Picasso befand, überfüllt war, sollte der Hund eingeschläfert werden.

Zum Glück wurden er und sein Bruder Pablo von Tierschützerin Liesl Wilhardt (52) aufgenommen, die eine Hunderettung betreibt. „Ich habe mich in sein wackeliges Gesicht verliebt. Picasso und sein Bruder waren beide die süßesten, liebevollsten Jungen und sie waren total miteinander verbunden.“ sagt Liesl gegenüber JamPress.

Hund Picasso kann sich nur die linke Gesichtshälfte abschlecken

Trotz Picassos Aussehens ist der vierjährige Hund wie jeder andere und kann essen, trinken und bellen – obwohl er nur die linke Seite seines Gesichts lecken kann. „Zum Glück ist sein Zustand nur kosmetischer Natur und er braucht keine Korrekturoperation. Wir mussten lediglich einen oberen Eckzahn entfernen, der sich aufgrund der Fehlausrichtung in seinen Mund bohrte.“ so Liesl weiter. „Ansonsten ist er ein ganz normaler und glücklicher Hund.“

Bruder Pablo verstarb an Gehirnaneurysma

Liesl hat bereits Hunderte von behinderten Tieren gerettet und lebt zusammen mit Katzen, Hunden und Schweinen auf einem großen Grundstück in Eugene, Oregon. Die meisten ihrer Hunde stammen aus überfüllten Tierheimen in Kalifornien, in denen es mehr Tiere als Platz gibt.

Leider starb Picassos Bruder Pablo später an einem Gehirnaneurysma, was sowohl Liesl als auch Picasso das Herz brach. „Picasso hat eine Depression durchgemacht, nachdem wir seinen Bruder verloren haben, aber wir haben sie überstanden.“ so Liesl. Picasso hat inzwischen einen neuen Freund gefunden: Ein Schweinchen namens Pax.


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