Jendrik Sigwart: Sein ESC-Song hat ‘Potenzial für die oberen Plätze’

Der deutsche Sänger und Musicaldarsteller Jendrik Sigwart (26) wird für Deutschland beim Eurovision Song Contest 2021 antreten. Sein Song “I Don’t Feel Hate” wurde im Dezember 2020 von zwei Jurys ausgewählt. Dass er die Vorauswahl gewonnen hat, hat Sigwart “erst mal nicht geglaubt”, erinnert er sich im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news. “Das kam total überraschend, gerade weil alle anderen KünstlerInnen so grandios waren.” Nun sind es nur noch wenige Tage, bis Sigwart am 22. Mai beim großen Finale in Rotterdam an den Start geht. “Das ist ein Traum, der in Erfüllung geht”, schwärmt er.

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Jendrik Sigwart musste sich vor seiner Zeit in Rotterdam in Isolation begeben

Aufregung verspüre er “eher weniger”, aber die Vorfreude sei groß. “Das wird Hammer!”, sagt der 26-Jährige. Bevor Sigwart auftreten darf, muss er einige Vorkehrungen treffen: Aufgrund der Corona-Pandemie habe er sich fünf Tage vor der Abreise nach Rotterdam in Isolation begeben müssen. Er dürfe “nur noch raus, um zu trainieren und Corona-Tests zu machen”, erklärt er. Seine Vorbereitung umfasse “Training, Training, Training”, denn “die Kondition muss aufgebaut werden”.

Ein bestimmtes Ritual habe Jendrik Sigwart vor seinem großen Auftritt nicht. “Je weniger ich mich vorher auf den Auftritt konzentriere, desto besser.” Sein “Ritual” sei es also eher, “mich selber abzulenken”. Ob “I Don’t Feel Hate” beim ESC überzeugen wird? Bisher hat der Song gemischte Reaktionen ausgelöst. Seine Chance sei “ganz davon abhängig, wie das alles in Rotterdam sein wird”, erklärt der Sänger. “Aber Potenzial für die oberen Plätze hat der Song auf jeden Fall.”

“I Don’t Feel Hate” wurde von einer Person inspiriert, die Sigwart “von oben herab behandelt hat”

“I Don’t Feel Hate” habe eine besondere Message. “Dass man Hass nicht mit Hass bekämpfen soll”, erzählt Sigwart. “Wenn jemand scheiße zu dir ist, sei nicht scheiße zurück.” Bei oberflächlichem Hass wie “Deine Frisur ist hässlich” solle man diese Aussagen einfach belächeln und drüberstehen, bei Diskriminierung solle man der Person auf einem respektvollen Weg klarmachen, “dass das, was sie sagt, verletzt.”

Ins Deutsche übersetzt heißt der Songtext im Refrain in etwa “Ich fühle keinen Hass, nur Mitleid”. Dies falle Sigwart nicht immer leicht, denn “natürlich” gebe es Aussagen und Handlungen, die ihn wütend machen. Er habe den Song aber auch als “Reminder an mich selber” geschrieben: “Es ist nie leicht, mit Mitleid anstelle von Hass zu reagieren. Aber es ist der richtige Weg.” Die Inspiration für seinen ESC-Beitrag sei eine Person gewesen, “die mich von oben herab behandelt hat”. Der Song entstand, “weil ich realisiert habe, dass es mir nur schlechte Laune macht und die andere Person nicht ändern wird, wenn ich Hass verspüre”.

Warum “I Don’t Feel Hate” den ESC gewinnen sollte? “Der Song macht einfach gute Laune und hat eine verdammt wichtige Message. Ich finde, jeder kann ein bisschen mehr ‘I Don’t Feel Hate’ in seinem Leben gebrauchen”, antwortet der Sänger. Über die Pläne zu seinem Auftritt verrät der 26-Jährige wenig, die Performance werde aber “zum Teil” so bunt wie das Musikvideo. Nach seiner ESC-Teilnahme will Jendrik Sigwart “meinen nächsten Traum verwirklichen”. Welcher das ist, lässt er offen.

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