Krone, Paläste und Personal: So finanzieren sich die britischen Royals

So bekommt die royale Familie ihr Geld

Könige und Königinnen, Prinzen und Prinzessinnen: Das verbindet man mit Kronen, Palästen, teuren Pferden, glamourösen Roben und vielen, vielen Angestellten. Auch das britische Königshaus hat jede Menge Ausgaben. Doch woher bekommen die Royals eigentlich ihr Geld? Und gehört der Queen eigentlich der Buckingham Palast?

Was zahlt die Regierung seiner Königin?

Die Ausgaben von Queen Elisabeth II. (95) und ihrer Familie werden hauptsächlich aus drei Quellen gedeckt: Einerseits von der Regierung und andererseits von zwei großen Ländereien der Familie. Aus dem so genannten “Sovereign Grant” erhalt die britische Königin jedes Jahr einen Zuschuss vom Staat, um ihr Amt als Staatsoberhaupt ausführen zu können. Davon werden unter anderem die Reisekosten, Gehälter für Mitarbeiter, Ausgaben für Empfänge und andere Festlichkeiten sowie die Pflege der royalen Kunstsammlung getragen. Und das nicht nur für die Queen sondern auch für andere Repräsentanten der Familie.

Das kostet das Königshaus den Bürger

Dieser Topf kommt auch für die Instandhaltung der Residenzen auf, die zum Krongut gehören, wie der Buckingham Palast, der St. James Palast, der Kensington Palast und Schloss Windsor. Über diesen Zuschuss muss der Palast aber auch Bericht ablegen. So betrug er im Jahr 2019 82,4 Millionen britische Pfund (umgerechnet 95,7 Millionen Euro). Umgerechnet heißt das, dass jeder britische Bürger 1,38 Euro bezahlt hat – nachzulesen ist das für jedermann auf der Homepage des Königspalasts.

RTL.de empfiehlt

Königliche Familie besitzt große Ländereien

Einen weiteren großen Teil ihres Einkommen beziehen die Royals aus ihren eigenen Ländereien. Dazu gehört das Herzogtum Cornwall mit seinen 53.000 Hektar Grundbesitz mit Ackerbau- und Viehzuchtbetrieben, Wohn- und Gewerbeimmobilien, Wäldern und Steinbrüchen. Es soll im vergangenen Jahr rund 22,3 Millionen Pfund (etwa 26 Millionen Euro) Gewinn erziehlt haben. Es gehört immer dem ältesten männlichen Thronfolger. Prinz Charles (72) finanziert aus den Einnahmen seine offiziellen Tätigkeiten und sein Privatleben, sowie Büro und Leben von Prinz William (39) und Herzogin Kate (39). Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (49) beziehen seit dem Megxit kein Geld mehr aus dieser Quelle.

Gehört der Queen ihre Krone?

Der private Unterhalt derjenigen Familienmitglieder, die offizielle Pflichten für das Königshaus wahrnehmen, werden noch aus dem Herzogtum Lancaster getragen. Das 18.481 Hektar große Landgut wird daher auch die Privatschatulle (“Privy Purse”) der Queen genannt und erzielte ähnliche Erträge wie Charles Ländereien. Hinzu kommen noch einige Anwesen, auf denen Besuchertouren und Souvenis noch Einkünfte bringen. Ansonsten “gehören” viele Dinge wie die Kronjuwelen oder der Buckingham Palast zwar zum Krongut, aber eigentlich nicht wirklich der Queen. Sie dürfte sie zum Beispiel nicht veräußern, um einen Gewinn zu machen. (udo)



Produktvergleiche

Gutscheine

Services


Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel