Lotte: „Es war wie mit 180 an die Wand zu fahren“

Auch Lotte wurde von der Corona-Pandemie überrollt und quasi in eine Art Zwangspause geschickt.

Im Interview mit „monkeypress.de“ verriet die 25-Jährige, wie es sich im März angefühlt hat, als der Lockdown kam: „Das war für mich erst einmal wie mit 180 gegen die Wand zu fahren. 2020 wäre mein Live-Jahr gewesen. Wir haben Gott sei Dank noch die Tour im Februar gespielt. Aber eigentlich wären danach Festivals und eine weitere Tour im November gekommen. Jetzt fällt das plötzlich alles weg. Das war erst einmal komisch, vor allem, weil ich jetzt das erste Mal seit drei Jahren – quasi gezwungenermaßen – Pause gemacht habe. Ich bin seit dem ersten Album von einem Abenteuer zum nächsten gerannt und irgendwann rennt man ja auch ein Stück weit vor sich selbst weg, wenn man sich immer mit neuen Jobs und neuen Sachen den Terminplan zuballert. Aber mit Corona waren da auf einmal keine Termine mehr. Drei, vier Wochen einfach Stille.“

Die Sängerin verriet auch, was sie in der Corona-Zwangspause gemacht hat: “Ich habe dann angefangen, andere Sachen zu machen, habe dieses Jahr für mich umgeplant. Anstatt live zu spielen, mache ich jetzt neue Musik. Wir sind gerade auf dem Land und schreiben für mein nächstes Album. Das mache ich mit einer ganz neuen Ruhe und Gelassenheit – auch schön.“

Foto: (c) Christoph Köstlin

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