PS2 und PS3 Klassiker auf der neuen Konsole? Patent von Sony macht Hoffnung

  • Ein neues Sony-Patent widmet sich der Abwärtskompatibilität.
  • Es soll die Wiedergabe alter PlayStation-Klassiker auf der PS5 ermöglchen.
  • Gerüchten zufolge plant Sony damit auch die Einführung eines neuen Abos – vergleichbar mit Microsofts erfolgreichem Xbox Game Pass.

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Ein neues, von Playstation-Chefentwickler Mark Cerny eingereichtes Patent heizt die Gerüchteküche an: Unter dem Titel „Backward Compatibility Through Use Of Spoof Clock And Fine Grain Frequency Control“ wird erläutert, wie durch Anpassungen der Taktrate (etwa eines Prozessors) ältere Anwendungen auf neuer Hardware zum Laufen gebracht werden können.

Nichts Bahnbrechendes, aber beim Begriff „Backward Compatibility“ – auf Deutsch: Abwärtskompatibilität – werden PlayStation-Fans hellhörig. Zwar beherrscht die PlayStation5 die Wiedergabe von PS4-Titeln. Spiele älterer Konsolen-Generationen lassen sich aufgrund der komplett unterschiedlichen Systemarchitekturen jedoch nicht ohne Weiteres nutzen.

Sofern Sony nun in der Lage wäre, PS3-, PS2- und PSOne-Klassiker ohne allzu großen Aufwand auf der PS5 zum Laufen zu bringen, dürfte das nicht für Nostalgiker interessant sein.

Man würde auch zur Xbox-Konkurrenz aufschließen, bei der die Rückwärtskompatibilität von Anfang an ein wichtiges Verkaufsargument war.

Plant Sony mit „Project Spartacus“ einen Xbox-Game-Pass-Klon?

Zudem heizt das eingereichte Patent Gerüchte um das „Project Spartacus“ an. Dabei soll es sich um ein Spiele-Abo, vergleichbar mit Micrsofts Xbox Game Pass, handeln.

Der im Monat rund 13 Euro teure Xbox- und PC-Dienst beinhaltet bereits über 200 Titel, lässt die mittlerweile über 30 Millionen Abonnenten selbst Neuerscheinungen bereits an Tag 1 ohne Aufpreis herunterladen und gilt als Microsofts größter Trumpf im Kampf der Konsolen.

Leaks zufolge will Sony das Spieleabo noch im Frühjahr 2022 ankündigen. Es würde sich in die bestehenden Angebote einreihen:

  • PlayStation Plus (ca. 9 Euro im Monat) wird benötigt, um online zu spielen. Zusätzlich gibt es immer wieder (ältere) Gratis-Games zum Downloaden.
  • PlayStation Now (ca. 10 Euro im Monat) ist dagegen ein Streaming-Dienst, der die Nutzung älterer PS-Titel ermöglicht. Eine flotte Internetverbindung vorausgesetzt.

Ein Ausbau und die Bündelung der Dienste zu einem allumfassenden Abo-Paket, wie es Microsoft mit seinem Xbox Game Pass Ultimate bereits getan, lägen entsprechend nahe.  © 1&1 Mail & Media/teleschau

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