Rapperin Nura: „Es war traurig im Heim“

Nura hat einen beeindruckenden Lebenslauf: Erst gehörte sie zur Krawallband „The toten Crackhuren im Kofferraum“ und dann zum Krawall-Hip-Hop-Duo „SXTN“. Inzwischen macht die 32-Jährige erfolgreich solo Musik. Anfang des Monats hat die 32-Jährige außerdem ihre Autobiografie herausgebracht.

Als Jugendliche ist sie von zuhause abgehauen und ins Heim gezogen. Über ihre Zeit dort sagte sie im Interview mit „Bento“: „Ich fand es anfangs echt cool. Man durfte länger raus und bekam mehr Taschengeld und sowas. Als Kind sind dir solche Sachen wichtig und du denkst dir ‚Bei Mama durfte ich das nicht‘ und ‚Mama war so streng‘. Gleichzeitig sind im Heim halt Kinder, die komplett vernachlässigt worden sind. Das Gegenteil von mir, wo meine Mutter so overprotective war. Das habe ich auch erst als Erwachsene richtig verstanden, weil ich damals so stark mit mir selbst beschäftigt war: Anderen ging es noch schlechter. Und dann sitzt man da im Heim und jeder redet über seine Probleme, aber man hört den anderen nicht zu. Das war schon traurig.“

Die Biografie „Weißt du, was ich meine?“ von Nura Habib Omer ist seit Anfang August auf dem Markt.

Foto: (c) Meike Kenn

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