Während Coronakrise: Enkel ruft dazu auf, seiner Oma Briefe zu schreiben

Während der Coronakrise müssen vor allem alte und Menschen mit Vorerkrankungen geschützt werden, soziale Kontakte werden auf ein Minimum reduziert. Dabei kommt es nicht selten vor, dass sich Betroffene ganz schön einsam fühlen.

“Meine Oma ist allein, nachdem sie ihren Mann verloren hat”

Um das zu ändern, bittet ein junger Mann seine Twitter-Follower um einen herzzerreißenden Gefallen: “Die Beerdigung meines Großvaters wurde abgesagt und meine Mutter und mein Vater können jetzt auch nicht mehr an der Einäscherung teilnehmen. Meine Oma ist allein in der Isolation, nachdem sie ihren Mann verloren hat. Ich habe mich gefragt, ob jemand vielleicht bereit wäre, ihr Briefe zu schicken, damit sie weiß, dass sie nicht allein ist?”

 Mit Erfolg: Nur zwei Tage nach seinem Tweet hat der hilfsbereite Enkel über 100 Nachrichten bekommen, alle wollten die Adresse seiner verwitweten Großmutter haben. “Das wird ihr die Welt bedeuten. Ich danke euch”, twittert er glücklich.

In Coronakrise: Hoffnungsbriefe für mehr Zusammenhalt

Eine Idee, die auch in Deutschland angekommen ist: Die Hamburger Diakonie ruft ebenso via Twitter dazu auf, Hoffnungsbriefe an Seniorinnen und Senioren in Hamburger Alten- und Pflegeheimen zu schreiben. “Schicken Sie Worte, Bilder und gute Gedanken! Gemeinsam für ein mitmenschliches Hamburg”, lautet der Appell.

Verwendete Quellen: Twitter

Den Podcast “Tagebuch der Nation – Liebe Oma, lieber Opa” können Sie ab sofort bei Audio Now, Spotify und iTunes/Apple Podcast hören.

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