Ehrt es Sie als Mädchenschwarm zu gelten?

Mit gerade einmal 20 Jahren kann Mike Singer schon auf drei Platz-1-Alben zurückblicken. Im Interview mit t-online spricht er über das Erwachsenwerden und verrät, wie Dieter Bohlen auf seine Songs reagiert hat.

Teenieschwarm Mike Singer gibt gegen Ende des Jahres Vollgas. Neben seinem neuen Posten als Juror bei DSDS hat er mit “Paranoid?!” ein neues Album veröffentlicht. 

t-online: Mike, viele sehen Sie als Teeniestar. Das neue Album ist aber recht erwachsen. Möchten Sie diesem Stempel jetzt ein bisschen entkommen und auch als gereifter Künstler wahrgenommen werden?

Ihr letztes Album ist gerade mal vor etwas mehr als einem Jahr erschienen. Woher kam der Elan, so schnell ein komplettes Album nachzulegen? Was hat Sie in diesen paar Monaten beschäftigt?

Jeden Tag verbringe ich mit Musik. Ohne kann ich nicht. In meinem Leben passiert ziemlich viel, es gibt immer ein Thema über das ich schreiben kann. Mir ist es sehr wichtig, dass ich die Dinge, die ich erlebe oder fühle in Zeilen packen kann.

Hand auf’s Herz: Ehrt es Sie auch manchmal, als Mädchenschwarm zu gelten?

Natürlich ehrt es mich, dass so viele Frauen mich mögen.

Sie sind jetzt Anfang 20, mit 16, 17 haben Sie Ihr erstes von bisher drei Nummer-1-Alben veröffentlicht. Was hat das Erwachsenwerden im Rampenlicht mit Ihnen gemacht? 

Ich habe das Gefühl, schneller erwachsen geworden zu sein als etwa meine Freunde. Ich habe schneller gelernt selbstständig zu sein, obwohl die meisten meiner Freunde auch etwas älter und reifer waren. Trotz allem konnte ich meine Jugend ganz normal wie jeder andere ausleben. Auf Tour zu sein kann man gut mit einer Klassenfahrt vergleichen.

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In den sozialen Medien haben Sie über 1,4 Millionen Fans und Abonnenten. Nimmt man sich mit 20 viele positive wie negative Kommentare zu Herzen? 

Mittlerweile interessiert es mich nicht mehr, aber anfangs war es schon nicht einfach. Ich konnte nicht verstehen, warum es überhaupt Menschen gibt, die so gehässig sein können. Jetzt ist es für mich langsam normal geworden. Man kann es nie jedem recht machen.

Aktuell sitzen Sie in der Jury von DSDS. Haben Sie Dieter Bohlen mal Songs vorgespielt und ihn um Rat oder seine Meinung gefragt?

Ja, ich habe Dieter schon einige Songs vorgespielt. Den Song “Panik” zum Beispiel hat er voll gefeiert. Er gibt mir viele wichtige Tipps, die ich auch versuche umzusetzen. Mit ihm über Musik zu reden, ist mir wirklich eine Ehre.

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In wenigen Wochen ist das Jahr 2020 zu Ende. Wie blicken Sie auf die vergangenen elf Monate zurück?

Natürlich haben mich die Umstände auch runtergezogen. Es war ein sehr trauriges Jahr. Allerdings habe ich gelernt, den Kopf nicht in den Sand zu stecken und das Beste aus allen Situationen zu machen. Man muss Gas geben, aber natürlich muss man sich vor allem an die gegebenen Regeln halten.

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