"Mit mir hat man viel Spaß und die Party ist endlos, aber…"

Beatrice Egli kennt man als stets gut gelaunte Musikerin. Die DSDS-Siegerin blickt mit ihrem Best-Of “Bunt” auf ihre Karriere zurück. Im Interview mit t-online.de erzählt sie von ihrer farbenfrohen Welt.

2013 gewann Beatrice Egli bei “Deutschland sucht den Superstar”. Seitdem zählt sie zu den bekanntesten und beliebtesten Sängerinnen der Schlagerszene. Mit der Compilation “Bunt”, die am 14. August erschien, blickt die Schweizerin auf ihre bewegte Karriere zurück. Im t-online.de-Interview unterzieht sich die 32-Jährige einem kleinen Farbtest.

t-online.de: Frau Egli, wie kam es zum Best-Of “Bunt”? Warum jetzt der Karriererückblick?

Auf welchen Song auf der Compilation sind Sie besonders stolz? An welche Nummer sollten sich alle erinnern, wenn man an Beatrice Egli denkt?

Aktuell würde ich sagen die neue Single “Bunt”. Das ist mein persönliches Highlight. Es klingt einfach mal anders. Es ist laut und schrill, was mir selbst echt gut gefällt. Gerade jetzt, weil die Welt aktuell nicht so bunt ist.

Gibt es ein Lied, bei dem Sie es selbst schade finden, dass dieses nicht so durchgestartet ist, wie Sie es sich gewünscht hätten?

Ja, bei “Wir leben laut” habe ich das Gefühl, dass viele den Song erst jetzt entdecken. Das freut mich, dass der mehr Zuspruch erhält und auch in Clubs gespielt wird. Dabei ist das Lied schon ein paar Jahre alt.

Sind Sie jemand der schwarzmalt oder malen Sie sich Ihre Welt immer kunterbunt, wie Sie Ihnen gefällt?

Schon eher kunterbunt. (lacht) Ich sehe in jedem dunklen Moment auch irgendwas Helles. Klar, es gibt Phasen, wie jetzt diese Corona-Krise, wo man extrem gefordert ist, die schwarzen Momente weniger düster zu sehen und vielleicht das Positive zu erkennen. Das ist schon eine Herausforderung und auch ich muss mich da immer wieder neu ordnen. Es ist einfach schwarz zu sehen. Das ist ja nur eine Farbe, eine bunte Welt fordert einen mehr. (lacht)

Sehen Sie schnell rot?

Oh ja, ich würde mich schon als emotionalen Menschen sehen. Meist bin ich sehr fröhlich, aber ich kann auch mal traurig oder wütend sein. Meine Emotionen reichen da schon in alle Richtungen.

Waren Sie auch schon mal gelb vor Neid?

Nee, tatsächlich kann ich mich gut für andere freuen. Das war schon damals in der Schule so. Wenn da Klassenkameraden ein neues Fahrrad hatten, fand ich das immer total schön diese anzugucken. Das ist etwas, was ich mir zum Glück bewahren konnte. Ich bin der Meinung, wenn man sich für andere freuen kann, dann blüht auch das eigene Glück umso mehr.

Wann sind Sie das letzte Mal mit einem blauen Auge davongekommen?

Ich hatte neulich eine Autopanne und mein Auto ist auf einmal nur noch 30 km/h gefahren. Ich hatte echt Glück, weil ich gerade auf die Autobahn auffahren wollte, habe aber gemerkt, dass da irgendetwas nicht stimmt und ich nicht beschleunigen konnte. Ich bin dann an einer Kreuzung stehen geblieben, kurz bevor es auf die Autobahnauffahrt ging. Das hätte da auch anders ausgehen können. Da ist wohl ein Schlauch gerissen und da ist das ganze System runtergefahren. Dann kann man anscheinend nur noch 30 fahren, aber ich habe das recht lange nicht bemerkt. Vorher fuhr ich durch eine Spielstraße und danach ging es bergab. (lacht)

Beim Feiern: eher blau oder mit Wasser auf der Tanzfläche? Was für ein Typ Nachtschwärmer sind Sie?

Ich bin eine richtig gute Partygängerin! (lacht) Mit mir hat man viel Spaß und die Party ist endlos. Aber ich trinke keinen Alkohol.

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Tragen Sie eine rosarote Brille oder sind Sie in Sachen Liebe und Partnerschaft eher Realistin?

Rosarot ist total meine Farbe! (lacht) Nicht nur bei Kleidern, sondern ich sehe die Welt auch gerne einfach rosarot. Das meine ich aber generell und nicht nur wenn ich in einen Typen verliebt bin. Ich versuche generell durch die rosarote Brille auf die Welt zu schauen.

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