Angelina Jolie äußert sich zu Alec Baldwins tödlichem Schuss

„Ich war immer sehr vorsichtig“

Angelina Jolie äußert sich zu Alec Baldwins tödlichem Schuss

Angelina Jolie hatte selbst schon viele Waffen in der Hand

„Lara Croft“, „Salt oder „Mr. und Mrs. Smith“: Hollywood-Star Angelina Jolie (46) liebt action-geladene Rollen und hat dabei schon oft mit Schusswaffen hantieren müssen. Nun äußert sie sich erstmals zu dem tragischen Unfall am Set von „Rust“, bei dem Schauspiel-Kollege Alec Baldwin (63) die Kamerafrau Halyna Hutchins versehentlich durch einen Schuss tötete.

Angelina Jolie: „Ich war immer sehr vorsichtig“

„Ich kann mir nicht vorstellen, was diese Familien durchmachen. In diesem Moment sind die Trauer und die Tragödie dieses Unfalls ziemlich überwältigend“, sagte Jolie der britischen „Times“. Die Schauspielerin ballerte in so einigen ihrer Filme herum, doch was dort so leicht aussieht, nahm sie stets sehr ernst. „Ich war immer sehr vorsichtig, weil ich viel mit Waffen arbeiten musste“, so Jolie.

Man erinnere sich an die Szene aus „Mr. und Mrs. Smith“, in der sie sich mit ihrem heutigen Ex-Ehemann Brad Pitt (57) einen wilden Schusswechsel liefert. Nicht auszudenken, hätte sich damals ein echter Schuss gelöst.

Strikte Überprüfung an Angelina Jolies Sets

Mittlerweile ist die Schauspielerin selbst auch oft hinter der Kamera als Produzentin und Regisseurin tätig und dabei nach eigener Aussage sehr akribisch. „So, wie ich beim Regieführen gearbeitet oder überprüft habe, wurden bestimmte Abläufe eingehalten. Das muss man sehr ernst nehmen.“

In der Tragödie am Set von „Rust“ soll genau diese Überprüfung nicht gestimmt haben. Alec Baldwin hatte eine Waffe mit scharfer Munition abgefeuert, obwohl er sie als „kalte Waffe“ – also Waffe ohne scharfe Munition – gereicht bekommen hatte. Regieassistent Dave Halls hat mittlerweile eingeräumt, dass er die Sicherheitsvorkehrungen nicht strikt befolgt habe.

Hilaria Baldwin stützt ihren Alec

War es ein Unfall oder gar Sabotage?

Anwälte der Waffenmeisterin bringen "Sabotage" ins Spiel

Wie die scharfe Munition aber in die Pistole kam, ist immer noch ein Rätsel. Die zuständige Waffenmeisterin ließ verlauten, dass sie nicht wisse, wie die scharfe Kugel in die Waffe gekommen sei. Ihre Anwälte brachten Vorsatz ins Spiel: Jemand könne die Kugel absichtlich in die Schachtel mit den Platzpatronen gelegt haben, um den Film zu sabotieren. (udo)

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