Beisetzung in Liechtenstein: Königin Sofia und Prinzessin Caroline trauern um Fürstin Marie

Fürstin Marie von und zu Liechtenstein ist am 21. August 2021 in einem Krankenhaus in Grabs in der Schweiz gestorben. Sie sei im Beisein der Familie und "nach Empfang der heiligen Sterbesakramente friedlich und in großem Gottvertrauen entschlafen", hieß es wenig später in einer Erklärung des Fürstenhauses. Die Fürstin hatte zuvor einen Schlaganfall erlitten. Nach ihrem Tod wurde eine siebentägige Staatstrauer angeordnet. 

Königin Sofia und Prinzessin Caroline trauern um Fürstin Marie

Die Staatstrauer endete am Samstag, dem 28. August 2021, mit der Beisetzung der Verstorbenen um 14:00 Uhr in der Kathedrale St. Florin in Vaduz, der Hauptstadt von Liechtenstein. Musiker:innen des Sinfonieorchesters Liechtenstein haben zusammen mit dem Chor und Solisten die Zeremonie musikalisch begleitet. Der Gottesdienst wurde auf dem Landeskanal Liechtensteins (TV) und im Netz via Live-Stream übertragen.

Aus Platzgründen war der Trauergottesdienst nur für geladene Gäste reserviert. Zu den 300 Gästen gehörten Königin Sofia von Spanien, 82, und Prinzessin Caroline von Hannover, 64, sowie Prinz Guillaume, 39, und Prinzessin Sibilla von Luxemburg, 53. Zudem waren die Geschwister von Fürst Hans-Adam II. anwesend, sowie einigen Neffen und Nichten mit Partnern sowie auch einige Geschwister und Schwäger der verstorbenen Fürstin. Mitglieder der Fürstenfamilie von Liechtenstein, der Königsfamilie von Bayern und des österreichischen Kaiserhauses waren ebenfalls anwesend.

Was vor der Trauerfeier passierte

Drei Tage nach dem Tod von Fürstin Marie wurde ihr Leichnam am Dienstagabend (24. August) um 18:30 Uhr in einem Konvoi von Grabs über Schaan zur Aufbahrung in die Schlosskapelle nach Vaduz gebracht. Am Donnerstag (26. August) wurde der Sarg in Begleitung von Maries Ehemann Fürst Hans-Adam II., 76, Erbprinz Alois, 53, und Erbprinzessin Sophie und ihren Kindern in die Kathedrale von Vaduz überführt. 

Am Donnerstag und Freitag gab es in der Kathedrale St. Florin die Möglichkeit, der Fürstin zu gedenken und sich ins Kondolenzbuch einzutragen. Am Freitagabend fand in allen Liechtensteiner Kirchen ein Rosenkranzgebet für die Verstorbene statt. 

Fürstin Marie und Hans Adam II. gaben sich am 30. Juli 1967 das Jawort. Damals war er noch Kronprinz. Nach dem Ableben seines Vaters wurde Hans Adam II. 1989 zum Staatsoberhaupt. Marie und Hans Adam haben zusammen vier Kinder. Der Thronfolger ist Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein.

Verwendete Quellen: teda.dk, Pressemitteilung des Fürstenhauses, fuerstenhaus.li

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