Über Home-Schooling: "Wir haben die Schule gewechselt"

Der Corona-Lockdown verlangte Familien einiges ab. Davon kann auch Schauspielerin Natalia Wörner ein Liedchen singen. Mit t-online sprach sie über Home-Schooling und das Bildungssystem.

Der “Tatort”-Star Natalia Wörner ist Mutter eines Teenager-Sohnes. Während des Lockdowns musste sich die Schauspielerin auch mit Home-Schooling auseinandersetzen. Doch das habe an der Schule ihres Kindes so gar nicht funktioniert, wie sie t-online am Rande des “Kindertags” von Kinderschokolade verriet. Welche positive Aspekte sie dem Lockdown dennoch abgewinnen konnte, sehen Sie oben im Video.

t-online: Das Leben in Berlin nimmt wieder Fahrt auf, auch was Veranstaltungen wie diese hier betrifft. Haben Sie das vermisst?

Sie haben sich während des Lockdowns für die Initiative “Sicherheim” stark gemacht. Worum geht es bei dabei?

Das ist eine Kampagne, die sich um von Gewalt betroffene Frauen kümmert. Die ist relativ sichtbar, auch auf Ihrer Plattform. Wir sind zwölf Botschafter, haben Plakate und einen Film gemacht, was bundesweit ausgespielt wird.

Und welche Rechte von Kindern sehen Sie aktuell als eingeschränkt oder bedroht an?

Ganz viele. Das größte Problem ist, dass die Kinderrechte, die es gibt, nicht im Grundgesetz verankert sind. Das sollte an einem Tag wie dem Weltkindertag eigentlich die größte Headline sein. Es muss sich schleunigst was ändern, damit Kinderrechte Teil des Grundgesetzes werden.

Wenn Sie eine Sache für Kinder zum Positiven ändern könnten, was wäre das?

Es gibt so vieles, was man ändern müsste. Das fängt beim Bildungssystem an. Das ist auch eine Erkenntnis der letzten Wochen und Monate: Unser Bildungssystem hängt der Realität komplett hinterher. 

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Wie haben Sie denn den Lockdown mit ihrem Sohn in Bezug auf das Homeschooling empfunden?

Schrecklich! Es lief nicht gut. Wir haben auch die Schule gewechselt. (lacht) Es hatte viele Ursachen. Das ist aber nicht generell so. Es gab einige Schulen, bei denen lief es gut und bei uns lief es nicht gut. Ich sehe, dass da wirklich Lücken sind, die nicht dem Anspruch, mit dem wir in diesem Land eigentlich Kindern eine Ausbildung geben wollen, gerecht werden.

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