Boris Becker: Abend vor Prozess-Showdown mit Amadeus verbracht

Zärtlicher Kuss für seinen Sohn

Boris Becker: Abend vor Prozess-Showdown mit Amadeus verbracht

Zärtlich küsst Boris Becker (54) seinen Sohn Amadeus auf die Stirn. Der 12-Jährige hat den Abend vor dem alles entscheidenden Tag bei seinem Vater verbracht. Im Prozess gegen Boris Becker soll in wenigen Stunden das Strafmaß am Londoner Gerichtshof Southwark Crown Court verkündet werden. Eine Haftstrafe für die Tennislegende ist dabei nicht ausgeschlossen. Amadeus gibt seinem Vater in diesem bangen Moment nochmal Halt und Kraft.

Wie stehen Beckers Chancen?

Dem früheren Ausnahmesportler drohen theoretisch mehrere Jahre Haft, weil er Vermögen im Wert von mehr als einer Million Euro in seinem Insolvenzverfahren nicht offengelegt hatte. Becker war vor drei Wochen von einer Jury in mehreren Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Er kann danach allerdings noch Rechtsmittel einlegen – sowohl gegen den Schuldspruch als auch gegen das Strafmaß. Der 54-Jährige hatte die Vorwürfe bestritten.

Boris Becker: Wie stehen seine Chancen?

Trübe Aussicht

Auch bei Rechtsexperten herrscht Unklarheit darüber, welche Strafe Becker nun droht. Sicher sind sich Beobachter, dass Richterin Taylor nicht die Höchststrafe von sieben Jahren verhängen wird. Dass Becker aber in Haft muss, wird als durchaus wahrscheinlich angenommen. Dann würde den dreifachen Wimbledon-Sieger das Leben in einer 6,5 Quadratmeter großen Zelle erwarten. (abl/dpa)

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