Chris Hanisch: Was macht ein Münchner It-Boy während Corona?

Keine Events, keine roten Teppiche und keiner, der ihm Aufmerksamkeit schenkt! Die Corona-Krise hat den Münchner It-Boy und Blitzlicht-Liebling Chris Hanisch ausgebremst. „Ich vermisse meine Freundinnen aus der Bussi-Bussi-Gesellschaft, das Posen vor den Fotografen und das Stattfinden in den Medien“, sagt er zur AZ.

Beauty-Drama bei Chris Hanisch

Der It-Boy muss zudem finanzielle Einbußen hinnehmen. „Wenn keine Veranstaltungen sind, kann ich nicht gebucht werden. Mir fehlt monatlich eine vierstellige Summe“, klagt Hanisch. Zudem hat er Sorgen um seine Optik: „Seit Monaten bekomme ich keinen Termin beim Beauty-Doc. Die Lippen gehören dringend wieder mit Hyaluron aufgespritzt. Mein Gesicht schmilzt so langsam dahin. Es ist ein Beauty-Drama.“

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It-Boy muss während Corona „wie ein Normalo arbeiten“

Doch es kommt offenbar noch schlimmer! „Ich muss sogar wie ein Normalo arbeiten“, erklärt Hanisch ganz aufgeregt. Also früh aufstehen und Leistung in der Firma bringen!? Er lacht leise. „Ich bin angestellt in der Marketingabteilung eines Unternehmens, das Wein, Champagner und Feinkost übers Internet und per Telefon verkauft. Hauptsächlich entwerfe ich in leitender Funktion die Labels für die Flaschen und vermarkte diese – so wie ich mich selbst auch schon jahrelang vermarkte.“

Vom Fashion-Stylisten zum Wein-Stylisten! „Jetzt ziehe ich keine Leute mehr an, sondern mache Pullen hübsch“, scherzt der Münchner „und mit Etiketten kannte ich mich eh schon aus“. Er kichert: „Die gläsernen Flaschen können sich immerhin nicht wehren.“

Chris Hanisch: „Ich besitze keine Jogginghose“

Sein Leben sei in der Corona-Krise unspektakulärer geworden, findet Hanisch: „Früher war ich mindestens dreimal in der Woche in der Maximilianstraße. Aber statt Chanel-Kostüm und einem Glas Schampus in der Hand kann ich nur noch online shoppen.“ Sitzt der It-Boy dann in Jogginghose auf der Couch und klickt sich Luxusprodukte in den Warenkorb? „Um Himmels willen, nein! Ich besitze keinen Jogginganzug. Ich trage auch zu Hause Kaschmir-Anzug, Blazer oder ein Seidentuch. Wobei ich mir vor Kurzem Loungewear gekauft habe, aber damit würde ich nie vor die Türe gehen – höchstens in Kombi mit Pelz oder coolen Sneakern.“

„Über den ausgerollten roten Teppich geht’s gerade nicht, also stolzier‘ ich jetzt im Herzogpark umher,“ lacht Chris Hanisch. Sein Highlight der Woche: der Supermarkteinkauf. „Zwar ruiniert mir die Maske jedes Mal das Make-up, aber wenigstens gibt’s einen Anlass zum Aufhübschen und Parfüm auftragen.“

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Kochen anstatt Restauranteinladung

Da keine Restauranteinladungen ins Hause Hanisch flattern, muss er auch selbst am Herd stehen: „Ich kann kaum kochen, meist verbrennt mir das Zeugs. Es sieht am Ende immer besser aus, als es schmeckt. Vielleicht werde ich noch zum Food-Blogger, aber Sternekoch definitiv nicht mehr.“

Verständnis für die Corona-Regeln und die geltenden Maßnahmen hat Hanisch aber trotzdem: „Es ist furchtbar, wie leise, unglamourös und langweilig unser Land geworden ist. Ohne Kunst und Kultur wird es bekanntlich still. Aber aktuell ist es einfach nicht möglich, schnell zu lockern. Ich möchte mit keinem unserer Politiker tauschen und Entscheidungen treffen, die auch Existenzen bedrohen. Dennoch würde ich mich natürlich wieder auf Bussi Bussi und die Partys freuen.“ 

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