Frist verstrichen: Daniel Küblböck kann für tot erklärt werden

Frist verstrichen: Daniel Küblböck kann für tot erklärt werden

Daniel Küblböck kann für tot erklärt werden

Zwei Jahre nach dem Atlantik-Drama

Am 9. September 2018 war Daniel Küblböck (geb. 1985) vor der Küste Kanadas über Bord eines Kreuzfahrtschiffes gegangen und in den Weiten des Ozeans verschollen. Die Frist, innerhalb der sich der Verschollene nach dem Verschollenheitsgesetz hätte melden können, ist nun abgelaufen. Danach kann der Sänger offiziell für tot erklärt werden. Mit Ende der Frist ist die Todeserklärung aber noch nicht fix. Ein Gericht muss den Vorgang nun prüfen. 

Antrag stammt nicht von Daniels Familie

Das Amtsgericht Passau hatte den vermissten Daniel Küblböck am 14. August 2020 ein letztes Mal aufgefordert, sich zu melden: „Der Verschollene wird aufgefordert, sich bis spätestens 25. September 2020 beim Amtsgericht Passau (…) – Abteilung für Verschollenheitssachen – zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann.“ 

Der Antrag, der sich aufgrund eines Fehlers um fünf Tage verzögert hat, stammte allerdings nicht von Familie Küblböck, sondern von einer ehemaligen Assistentin, die nur entfernt mit Daniel zu tun hatte. Vater Günther erfuhr aus den Medien davon. „Wir vermissen Daniel jeden Tag und der Gedanke, dass er womöglich frühzeitig für tot erklärt wird, tut weh“, erklärt dieser.
Der Vorgang wird also als nächstes vom Gericht geprüft. Wie lange das dauere, sei unklar, sagte eine Gerichtssprecherin.

Die komplette Chronologie der Ereignisse rund um das Verschwinden von Daniel Küblböck haben wir hier zusammengestellt.

Im Video: Rückblick auf das erste Jahr nach Atlantik-Drama um Küblböck

Daniel Küblböck: Ein Jahr nach seinem Verschwinden


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