Klare Ansage: Ines Anioli meldet sich nach Hass-Nachrichten zu Wort

Klare Ansage: Ines Anioli meldet sich nach Hass-Nachrichten zu Wort

Ines Anioli bekommt Hassnachrichten

Ines ist irritiert über die Einmischung wildfremder Menschen

Es sind schockierende Screenshots, die Podcasterin und Comedian Ines Anioli auf ihrem Instagram-Profil veröffentlicht hat. Screenshots von Hassnachrichten, die die 34-Jährige gerade bekommt. Darin wird sie nicht nur aufs Übelste beschimpft und beleidigt, sondern auch bedroht. Ines hatte vor einiger Zeit publik gemacht, in einer „toxischen Beziehung“ gesteckt zu haben, in der es auch zu sexuellen Übergriffen gekommen sein soll. Im Video zeigt sich Ines sehr erstaunt darüber, dass sowohl damals als auch aktuell Außenstehende Einfluss auf ihr Verhalten als „Opfer“ nehmen wollen.

Ines wollte das"perfekte Opfer’" sein – um niemandem zur Last zu fallen

Nicht nur der Hass, der ihr entgegen schlägt, schockiert Ines. Sie ist auch irritiert darüber, dass sich so viele wildfremde Menschen herausnehmen, ihr sagen zu wollen, wie sie sich als „Opfer“ jetzt zu verhalten habe: „Und was mir da echt negativ aufgefallen ist, ist dass eine gewisse Gruppe von Menschen sich das Recht rausnimmt, zu beurteilen, wie sich Betroffene zu verhalten haben, wenn denen Sachen widerfahren sind. Und das ist einfach nicht richtig.“

Ines erklärt auch, warum: „Wisst ihr, die Kommentare, die unter Postings stehen, lesen nicht nur die Leute, die das posten, und vielleicht die Leute, die darunter kommentieren, sondern es lesen auch Betroffene. Und ich habe mir, als mir das passiert ist, als mir das bewusst geworden ist, 24 Stunden am Tag Gedanken darüber gemacht, wie ich das ‘perfekte Opfer’ bin. Und nicht in dem Sinne, dass jeder mitbekommt, was mit passiert ist. Sondern in erster Linie auch, damit es nicht jeder mitbekommt. Damit die Menschen um mich herum sich nicht die ganze Zeit Gedanken machen müssen.“ Sie habe sich oft zusammen gerissen, für diese Menschen, für ihren Beruf. Erst mehrere Therapien haben ihr geholfen.

Sie hofft heute auf „Empathie, Sympathie und Sensibilität“ für Betroffene – auch, wenn man deren Leid nicht nachempfinden kann. Es sei wichtig, Dinge zu akzeptieren und versuchen, sie zu verstehen, auch wenn man gar keine Ahnung davon hat.

Ihr Dank geht an ihre Fans, die so „mutig und konstruktiv“ kommentieren: „Gebt nicht auf. Seid stark für euch, seid stark für andere und danke, dass ihr so toll seid.“

Löste Videostatement von Luke Mockride den Hass gegen Ines aus?

Die aktuellen Anfeindungen, die Ines gerade erlebt, könnten durch eine Videobotschaft von Luke Mockridge (32) ausgelöst worden sein, die der TV-Comedian vor Kurzem auf seinem Instagram-Account veröffentlicht hat.

In dem achtminütigen Video erklärt Luke, dass er drei Jahre lang in einer „toxischen“ Beziehung gewesen sei. Nach der Trennung bekam er Post vom Anwalt: eine Anzeige wegen Vergewaltigung – die er dementiert. Für ihn sei der Vergewaltigungsvorwurf ein Riesen-Schock gewesen, denn die Aussagen decken sich nicht mit dem, “was wir zu dieser Zeit erlebt haben”. Dem stimmte auch die Staatsanwaltschaft zu. Es kam zu keinem juristischen Verfahren gegen Luke Mockridge.

Schon länger wird spekuliert, dass es sich bei Lukes Ex-Freundin, die ihn angezeigt hat, um Ines Anioli handeln könnte. Sie meldete sich zwei Tage nach Lukes Video-Post mit folgenden Worten bei Instagram: „Dieses Statement. Ich bin überrascht und gleichzeitig auch nicht. Ich bin ungläubig und fassungslos, aber was ich bestimmt nicht mehr bin, ist still!” (csp)

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