Krass: Schwester Anna-Maria erfuhr von Willi Herrens (†45) Tod aus den Medien

Krass: Schwester Anna-Maria erfuhr von Willi Herrens (†45) Tod aus den Medien

Anna-Maria Herren: "Willi war alles für mich"

Wenn der eigene Bruder stirbt, ist das für die Geschwisterkinder im Normalfall schwer zu verkraften. Vor allem, wenn man so ein inniges Verhältnis zueinander gepflegt hat, wie Anna-Maria Herren zu ihrem Willi Herren (†45). Und obwohl die beiden täglich in Kontakt gestanden haben, war sie tragischerweise nicht an seiner Seite, als er seine Augen am 20. April 2021 für immer geschlossen hat. Doch es kommt noch um einiges schlimmer: Anna-Maria musste von seinem plötzlichen Tod nämlich aus den Medien erfahren und konnte danach nicht einmal mit ihrer Familie trauern.

So erfuhr sie von seinem Tod

Gerade erst hatte Anna-Maria eine schwere Therapie im Krankenhaus hinter sich gebracht und eigentlich allen Grund zur Freude, als sie plötzlich die Hiobsbotschaft per Telefon bekam, wie sie uns im RTL-Interview offenbart: „Mein Enkel rief mich an und fragte, wie es mir gehe und in dem Moment kriegte ich ein anderes Telefonat rein, nur mit einer unbekannten Nummer. Und da habe ich noch zu meinem Enkel gesagt: ‘Oh, ich gehe mal ran, wenn das der Willi ist.’“ Immerhin habe Willi sie des Öfteren mit fremder Nummer erreichen wollen, wenn sein Handy mal wieder leer war. Doch am anderen Ende des Hörers sei nicht ihr Bruder, sondern ein Journalist gewesen, wie sie – noch immer fassungslos – erklärt: „Er meinte, er wollte nur wissen, ob mein Bruder, der Willi Herren, tot sei, ob das stimmt. Da bin ich umgekippt, dann lag ich da.“

Weil Anna-Maria eine radioaktive Therapie aus der Reihe der Nuklearmedizin über sich ergehen lassen hat und die gefährlichen Stoffe noch immer ausstrahlte, musste sie nach dem Ende der Therapie weitere Tage ohne Kontakt zur Außenwelt in der Klinik ausharren: „Ich konnte nicht zu meiner Familie. Ich musste drei Tage und drei Nächte ganz alleine damit klarkommen“, verrät sie jetzt, noch immer unter Schock. Man habe ihr außerdem Handy und Fernsehen weggenommen, damit sie die Berichte rund um Willis Tod nicht verfolgen konnte.

Im Video: Willi Herrens Beerdigung

So lief die Beerdigung von Willi Herren ab

So innig war das Verhältnis zu ihrem Bruder

Den Tod ihres geliebten Bruders habe Anna-Maria bis heute nicht verkraftet, kein Wunder, wenn man bedenkt, was für ein inniges Verhältnis die beiden gepflegt haben. „Unser Verhältnis war Wahnsinn, wir waren tagtäglich zusammen. (…) Der Willi war alles für mich, alles.“ Die 57-Jährige habe nur 5 Minuten von ihrem Bruder entfernt gewohnt und sich nicht nur wie seine Schwester, sondern auch wie seine Mama und seine beste Freundin gefühlt. Umso schmerzlicher wird es jetzt für sie, zu realisieren, dass Willi nicht wegen eines TV-Projektes für mehrere Wochen verreist ist, sondern tatsächlich nie wieder zurückkommt.

CCH

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