Nach Eklat um Prinzessin Makos Hochzeit: Deutliche Worte! Jetzt packt ihr Vater in seinem neuen Buch aus

Der japanische Kronprinz Fumihito, 56, ist für seine Offenheit bekannt. Seine Äußerungen zu dem Leben als Adliger, der Abdankung des Kaisers sowie der Heirat seiner Tochter Mako, 30, haben in manchen Kreisen bereits heftige Kontroversen ausgelöst. Dass er für das neue Buch "Akishinomiya" von Reporter Emori Keiji nun 37 offene Interviews gegeben hat, die zwischen 2017 und Januar dieses Jahres geführt wurden, wird ebenfalls nicht jedem gefallen. Vor allem, weil Fumihito auch über die umstrittene Hochzeit von Prinzessin Mako, heute Mako Komuro, spricht und die japanischen Medien scharf kritisiert.

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Prinzessin Mako und Kei Komuro, 30, lernten sich 2013 an der International Christian University in Tokio kennen und verlobten sich heimlich. Erst im September 2017 machten sie ihre Hochzeitspläne offiziell und Fumihito gab seine freudige Zustimmung zu dieser Verbindung, obwohl klar war, dass Mako nach der Heirat mit einem Bürgerlichen die kaiserliche Familie verlassen muss. Ebenfalls kam damals die Frage auf, wie das Paar künftig seinen Lebensunterhalt bestreiten wird. 




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In einem Interview für das neue Buch im Juni 2017 äußerte sich Kronprinz Fumihito optimistisch über ihre Zukunft. Er schlug vor, dass Komuro seine Arbeit als Anwaltsgehilfe in einer Anwaltskanzlei fortsetzen könnte und dass Mako ebenfalls einen neuen Job finden wird. Zudem legte er Mako und Kei nahe, auf die hohen Mieten in Tokio zu verzichten und sich eine Wohnung in einer der benachbarten Präfekturen zu suchen. "Es liegt an ihnen, sich ein Leben im Rahmen ihrer Möglichkeiten aufzubauen", sagte Fumihito damals.

Doch kurz nach der Bekanntgabe der Verlobung tauchten in der Presse Berichte über finanzielle Probleme von Komuros Mutter auf. Das führte dazu, dass die Hochzeit um zwei Jahre verschoben werden musste, bis das Problem gelöst war. Aus Sorge traf sich der Kronprinz daher mehrmals mit Kei Komuro und seiner Mutter und drängte sie, die Öffentlichkeit über die Angelegenheit aufzuklären, wie er in dem neuen Buch über sein Leben verrät. Da die Affäre auch danach immer noch ungeklärt war, verließ Komuro Japan plötzlich im August 2018, um in den Vereinigten Staaten zu studieren.

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Fumihito war von dieser Wendung laut eigenen Angaben "verwirrt" und fragte sich, was seine Tochter und ihr Verlobter vorhatten. "Mit Sorge" beobachtete er anschließend, wie die Medien in den nächsten zwei Jahren bis zu ihrer Hochzeit im Oktober 2021 die Aufmerksamkeit auf das Paar richteten und eine negative Schlagzeile nach der nächsten druckten. Wenige Wochen nach der Trauung verabschiedete sich Mako schließlich von ihrer Familie, um sich mit ihrem Ehemann ein neues Leben in New York aufzubauen.

Kronprinz Fumihito kritisiert die Presse

In seinem Buch nimmt Fumihito auch die Presse ins Visier und kritisiert, dass sie sich "unerhörte" Freiheiten bei der Darstellung der Fakten herausnehmen würde. "Es werden Gespräche abgedruckt und andere Informationen so präsentiert, als hätte der Reporter alle Details aus erster Hand erfahren. Aber was berichtet wird, ist oft sehr ungenau", so der Kronprinz. Mittlerweile werde seine Empörung jedoch durch Resignation gemildert: "Mein Ansatz ist es, alle bis auf die schlimmsten Unwahrheiten zu ignorieren, denn wenn man einen Fehler in einem Absatz hervorhebt, wird alles andere, was geschrieben wird, nur noch glaubwürdiger. Die sozialen Medien verstärken das Problem nur noch. Ich habe gesehen, wie schreckliche Dinge geschrieben wurden, aber ich kann nur sehr wenig dagegen tun."

Verwendete Quellen: nippon.com, newsbeezer.com

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