Paul McCartney: „Bei Fan-Fotos komme ich mir vor wie auf dem Rummel“

Paul McCartney macht im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern niemals Fotos zusammen mit Fans.

Im Interview mit dem „Focus“ sagte der heute 78-Jährige: „Wenn ich die Straße langgehe und jemand ruft: ‚Paul! Paul!‘, und langt schon in seine Tasche, dann weiß ich genau, was er macht: Er fischt nach seinem iPhone. Also sage ich: ‚Nee, tut mir leid, ich mache keine Fotos.‘ Und dann füge ich noch hinzu: ‚Ich hoffe, das ist okay für dich. Aber wir können uns gern ein bisschen unterhalten.‘ Und dann verbringe ich verdammte fünf Minuten damit zu erklären, dass ich mich plötzlich nicht mehr wie ich selbst fühle, wenn ich Fan-Fotos mache, sondern wie ein berühmter Star. Und dann erkläre ich, ich würde mir dann vorkommen wie auf dem Rummel – ‚Kommen Sie und lassen Sie sich mit dem Affen fotografieren.‘ Und auf einmal bin ich dieser Affe. Aber ich muss ich selbst bleiben.“

Er gab auch zu, dass er gerne Bus fährt, obwohl er berühmt ist: „Natürlich mag ich auch schöne Autos und fahre gern selbst. Aber es hat schon was, einfach nur ein ganz gewöhnlicher Typ zu sein. Ich meine, natürlich ist mir bewusst, dass ich kein ganz gewöhnlicher Typ mehr sein kann, weil ich dazu viel zu berühmt bin. Aber dieses Gefühl zu haben, tief in mir drin – mich immer noch wie ich selbst zu fühlen –, das ist mir schon sehr wichtig.“

Foto: (c) Landmark / PR Photos

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel