Paul McCartney: Dankbar für die Versöhnung mit John Lennon

Paul McCartney: Dankbar für die Versöhnung mit John Lennon

Im Gespräch mit Lennons Sohn

Paul McCartney (78, “Hey Jude”) ist bis heute dankbar, dass er sich vor dem Tod John Lennons (1940 – 1980) nach jahrelangen Streitereien noch mit seinem ehemaligen Bandkollegen versöhnt hat. Im Gespräch mit Lennons Sohn Sean (44, “Dead Meat”) sagte er auf einem Event zu Lennons 80. Geburtstag, er sei “sehr glücklich” darüber, sich mit Lennon vor dessen Tod 1980 noch einmal “verbunden” zu haben.

Die “Daily Mail” zitiert McCartney: “Ich sage immer zu den Leuten, eines der großartigsten Dinge für mich war, dass nach all dem Müll mit den Beatles und den Streitereien und den geschäftlichen Unstimmigkeiten… Dass ich auch nach all dem froh bin, dass dein Vater und ich wieder zusammengefunden haben.” Weiter erzählt der Musiker, dass ihm das Wissen darüber bis heute Kraft gäbe: “Es hätte mir wirklich Herzschmerz bereitet, wenn wir uns nicht versöhnt hätten.”

“Wir haben uns ergänzt”

Mittlerweile berichtet McCartney über die Beziehung zu seinem ehemaligen Freund und Kollegen Lennon: “Mann, wir haben uns ergänzt. Es war Ying und Yang. Man sagt über Ehen, Gegensätze ziehen sich an. Und ich würde nicht sagen, dass wir absolut gegensätzlich waren, aber ich hatte einige Dinge, die er nicht hatte und er hatte Dinge, die ich nicht hatte. Wenn du das zusammentust, dann passiert etwas Neues, und ich denke, das war es.”

Lennon soll 1969 seinen Kollegen gestanden haben, dass er aus der Band aussteigen wolle. 1970 hat dann doch McCartney zuerst öffentlich verkündet, dass er nicht länger mit den Beatles zusammenarbeiten wird – und so nach nur zehn Jahren die Trennung der erfolgreichsten Band der Welt bekannt gegeben. Es folgte ein Rechtsstreit und Monate, in denen die Trennung und ihre unschönen Umstände die Schlagzeilen dominierten.

Auch die Trennung der Band sieht McCartney in der Rückblende mit anderen Augen: “Ich denke, was es [das Problem] war, war der Fakt, dass die Beatles auseinandergehen, was eine sehr schwierige Zeit für uns war, es war wie eine Scheidung. Da ist es sehr schwer, die eigenen Gedanken zu ordnen und fröhlich zu sein.”

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