Prinz Andrew übernimmt die Corgis der Queen

Muick, Sandy, Candy und Lissy

Prinz Andrew übernimmt die Corgis der Queen

Königin Elizabeth II. hinterlässt nicht nur eine große Familie. Als Hundeliebhaberin hinterlässt sie auch mindestens vier Vierbeiner. Muick, Sandy, Candy und Lissy. Muick und Sandy sind Corgis. Hunde dieser Rasse haben die Königin ihr ganzes Leben lang begleitet. Nun übernehmen Prinz Andrew und seine Ex-Frau Sarah Ferguson, genannt „Fergie“, die Tiere.

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Corgis haben die Königin ihr ganzes Leben lang begleitet

Muick haben Andrew und seine Töchter, Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie, der Queen geschenkt, als ihr Mann Prinz Philip Anfang 2021 im Krankenhaus lag. Sandy erhielt sie ebenfalls von Andrew, am 10. Juni 2021 – an dem Tag, an dem Philip 100 geworden wäre. Sohn und Enkelinnen, die zuletzt die Hunde immer wieder ausführten, hätten der Königin versprochen, sich im Falle ihres Todes um sie zu kümmern, berichtete die Zeitung „Mirror“.

Mit Susan begann die Liebe zu den Corgis

Nicht eindeutig geklärt ist bisher, was mit Candy – einer Kreuzung aus Corgi und Dackel – sowie Cocker Spaniel Lissy geschieht. Candy dürfte mit zu Andrew ziehen, hieß es, weil sie an die Corgis gewöhnt sei. Lissy wird womöglich von einem engen Bediensteten übernommen.

Die Liebe der Königin zu den Corgis, offiziell Welsh Corgi Cardigan, geht auf Susan zurück, eine Hündin, die sie von ihren Eltern zum 18. Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Susan durfte sogar mit auf Hochzeitsreise gehen. Mit Susan begann die Königin eine Zucht, deren letzter Nachkomme Willow 2018 starb.

Rasse mit Hang zur Bissigkeit

Zu Prominenz kamen die Corgis Monty, Willow und Holly in einem Sketch, den die Queen mit James-Bond-Darsteller Daniel Craig zur Eröffnung der Olympischen Spiele 2012 in London drehte. Der Agent geht leicht genervt, aber fest entschlossen an den Tieren vorbei, die ihm öfter um die Beine wuseln. Als er mit der vermeintlichen Queen im Hubschrauber abhebt, schaut er mit 007-Schadenfreude-Blick auf die Hunde herab, die zurückbleiben müssen.

Nicht alle in ihrer Umgebung teilten die Begeisterung für Corgis: Die Rasse gilt als selbstbewusst mit Hang zur Bissigkeit, wie viele Angestellte in den Palästen der Queen über die Jahre schmerzlich erlebt haben. Viele Gäste konnten ein Lied von der Angriffslustigkeit der Tiere singen. Auch die Königin wurde in die Hand gebissen. (dpa/cba)

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