Prinz Harry: Er vergleicht die Royal Family mit einem Todeskult

Im September 2022 trauerten die Royal Family sowie die gesamte Welt um Queen Elizabeth, †96. Prinz Harry, †38, lernte bereits in jungen Jahren, was es bedeutet, einen geliebten Menschen zu verlieren. Er war erst zwölf Jahre alt, als seine Mutter Prinzessin Diana, †36, 1997 bei einem tragischen Autounfall ums Leben kam. In seinen Memoiren "Spare", die am 10. Januar 2023 veröffentlicht werden, berichtet der Herzog von Sussex unter anderem, wie sein Vater ihm die schreckliche Nachricht mitteilte und wie traumatisierend die Beerdigung für ihn gewesen sei. Weiter zieht er eine Parallele zwischen der britischen Königsfamilie und einem "Todeskult".

Prinz Harry: „Vielleicht waren wir ein Todeskult“

In einem Ausschnitt seines Enthüllungsbuchs, der "The Sun" bereits vorliegt, reflektiert Prinz Harry sein Aufwachsen in der Royal Family. Obwohl er einige explosive Aussagen über Prinz William, 40, tätigt, habe er zahlreiche glückliche Erinnerungen an seine Kindheit und seinen Bruder. Dennoch sei der Tod stets präsent gewesen, die Familie sei von ihm verfolgt worden: "Jetzt sah ich, dass selbst unsere schönsten Momente und meine besten Erinnerungen irgendwie mit dem Tod zu tun hatten. Unser Leben war auf dem Tod aufgebaut, unsere schönsten Tage waren von ihm überschattet."

Damit könnte der Mann von Herzogin Meghan, 41, zum einen die Verluste, die er verkraften musste, meinen, und zum anderen die Tatsache, dass auch die Monarchie selbst auf dem Tod aufbaut ist: Erst wenn der Regent oder die Regentin stirbt, wird die nächste Person in der Thronfolge gekrönt. Wenn er nun zurückblicke, sehe er "Tänze mit dem Tod". Außerdem sei Windsor Castle ein "Grab, die Wände voller Ahnen" und der Tower of London werde "mit dem Blut von Tieren zusammengehalten", schreibt Harry und fügt hinzu: "Vielleicht waren wir ein Todeskult." 

Prinz Harry hochemotional Zusammenbruch auf Prinzessin Dianas Beerdigung

Prinz Harry brach bei Dianas Beerdigung zusammen

Diese düstere Passage reiht sich in Prinz Harrys Schilderungen von der Beerdigung seiner Mutter ein. Bei der Trauerfeier am 6. September 1997 wirkte der damals Zwölfjährige gefasst – doch er stand unter Schock. "Mein Körper verkrampfte sich, mein Kinn fiel herab und ich begann unkontrolliert in meine Hände zu schluchzen. Ich schämte mich dafür, das Familienethos verletzt zu haben, aber ich konnte es nicht länger zurückhalten", so Harrys emotionale Zeilen.

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