Prinz William: Er fühlt sich in der Royal Family nicht gefangen

Penny Junor, die das Buch "Prince William: The Man Who Will Be King" geschrieben hat, widerspricht Prinz Harry, 36. Dieser hatte im Oprah-Interview die Aussage getätigt, dass Prinz William, 38, und Prinz Charles, 72, im System der Monarchie nicht frei leben könnten. Wortwörtlich sagte er: "Mein Vater und mein Bruder, sie sind gefangen. Sie dürfen nicht gehen." Ein rufschädigendes Statement, das die Royal-Expertin nicht gelten lassen will.

Prinz William wird seinen Weg gehen

Im Gespräch mit "The Sun" sagt Junor über den dreifachen Familienvater: "Ich denke, er versteht absolut, was sein Schicksal ist, und er nimmt es an. Er empfindet es seiner Großmutter, der Königin, nach." Queen Elizabeth, 95, wurde – damals noch als Prinzessin – 1936 plötzlich zur Thronfolgerin, weil ihr Onkel König Edward VIII. abgedankt war. Ein Los, dass sie bis heute auf bewundernswerte Weise akzeptiert. Für die pflichtbewusste Ausführung ihres Amtes wird sie von vielen auf der ganzen Welt bewundert. Genauso wird es Prinz William ergehen, führt man Junors Gedanken fort. Prinz Harrys Annahme über einen gefangenen William sei daher "absolut falsch", findet sie. 

Der Wendepunkt kam 2011

Auch Arthur Edwards, der die Mitglieder der Königsfamilie seit 40 Jahren als Fotograf begleitet, beurteilt die Gefühlslage von Prinz William anders als Harry. Er gibt zwar zu, dass der 38-Jährige in einer Phase seines Lebens den Eindruck gemacht habe, er wolle tatsächlich kein König werden. Doch das ist vorbei. "Ich habe gesehen, wie William zu einem bedeutenden Staatsmann wurde", schildert Edwards seinen Eindruck.

Junor glaubt, dass der Wendepunkt für Prinz William im Jahr 2011 kam. Nach einem Erdbeben, bei dem 185 Menschen starben, reiste er nach Christchurch in Neuseeland, um seine Anteilnahme zu zeigen. "Ich denke, in Neuseeland hat er die Macht der Monarchie erkannt, anderen zu helfen", erklärt die Royal-Expertin. "Er entdeckte, dass er allein dadurch, dass er da war, und aufgrund seiner Person, einen Unterschied machen konnte."

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