Promis feiern luxuriösen Abschied im Charles-Hotel München

Das „The Charles Hotel“ in München zählt zu den beliebtesten Häusern der (internationalen) Stars. Am Dienstag herrschte im Fünf-Sterne-Hotel mal wieder eine hohe Promi-Dichte. VIPs wie Simone Ballack, Magdalena Brzeska, Liliana Nova (ehemals Matthäus) und die Meise-Zwillinge waren in das Luxus-Hotel gekommen: „We say ‚Goodbye‘ to Frank Heller“ lautete das Motto. Nach 15 Jahren verlässt der Direktor das Haus. Nachfolger wird Florian Steinmaier, der zuvor im Münchner „Roomers“ tätig war.

Matthäus-Ex ist Neu-Mama und zieht nach Italien

Für viele Prominente ist das Hotel eine Art zweites Wohnzimmer und viele sind Stammgäste im „The Charles“. Liliana Nova zum Beispiel: „Ich kenne Frank Heller gut und liebe das Hotel hier. Ich habe schon öfter hier übernachtet.“ Erst vor circa drei Monaten ist sie erstmals Mutter geworden. Wo war ihr Töchterchen Virginia, auch Gigi genannt, an diesem Abend? „Bei meiner Mama und meinem Papa, also nur 15 Minuten entfernt. Ich bin aber nie lange weg. Es ist schon eine Weile her, dass ich zuletzt ausgegangen bin, und ich weiß schon gar nicht mehr, wann das war“, meinte sie  lachend. Sie ist bald in „Bella Italia“ zu Hause: „Wir ziehen demnächst nach Mailand“, erzählte sie.

Simone Ballack: „Wenn man Kinder hat, dann ist man immer ‚Hotel Mama'“

Simone Ballack kam vom Starnberger See: „Ich kenne das Hotel hier von mehreren Events und habe hier schon einige schöne Abende erlebt, vor allem draußen im Garten.“ Corona-bedingt waren die meisten in den letzten Monaten überwiegend zu Hause und nicht im Hotel. Hat sie das Hotelleben vermisst? „Auf jeden Fall. Wenn man Kinder hat, dann ist man immer ‚Hotel Mama'“, meinte sie. „Dann ist ein Hotelbesuch immer etwas sehr Schönes.“

Ex-Direktor erzählt Hotel-Anekdote 

Natürlich war es auch ein Abend der Erinnerungen. Frank C. Heller gab so manche Anekdote aus seinem Hotelier-Leben zum Besten: „Ein junger Gast, der gerne die Präsidentensuite buchte, kam einmal ganz unerwartet eines frühen Abends und wollte gerne ein Zimmer haben. Doch an diesem Abend war das Hotel komplett ausgebucht. Der Gast setzte sich in die Lobby, bestellte eine 3-Liter Flasche Champagner und sagte: ‚Gut, dann bleibe ich heute Nacht eben hier in der Lobby sitzen.‘ Zu mir gewandt sagte er: ‚Herr Heller, für mich gibt es nur ein Hotel in München. Es ist mir egal, wo ich hier schlafe. Aber ich werde hier im The Charles Hotel bleiben.‘ Er machte ernst. Und wir auch. Spontan und mit vereinten Kräften verwandelten wir mein Büro in eine zweite Präsidentensuite mit eigener Beschriftung an der Tür. Der Gast ließ es sich nicht nehmen, den einen obligatorischen Euro zu bezahlen. Als ich am nächsten Morgen ins Hotel kam, ging der Gast gerade erst zu Bett  – und ich durfte den ganzen Tag in der Lobby arbeiten.“

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