Queen Elizabeth II.: Royaler Maskenmuffel? DESHALB trug die Königin keinen Mundschutz

Queen Elizabeth II. (94) hat ihren ersten öffentlichen Termin außerhalb einer royalen Residenz seit Beginn der Corona-Krise wahrgenommen. Dabei zeigte sich die Königin ohne Mund-Nasen-Schutz – ist die Queen ein Maskenmuffel?

Queen Elizabeth II. scheint im königlichen Palast die Decke auf den Kopf gefallen zu sein – am Donnerstag zeigte sich die 94-jährige Monarchin erstmals seit Beginn der Coronavirus-Pandemie in der Öffentlichkeit. Gemeinsam mit ihrem Enkel Prinz William nahm die Königin in der englischen Grafschaft Wiltshire einen Termin in einer Forschungseinrichtung wahr – und das ohne einen Mund-Nasen-Schutz. Ist die Queen etwa ein royaler Maskenmuffel?

Queen Elizabeth II. feiert royales Comeback mit Prinz William in Porton Down

Zusammen mit ihrem Enkel Prinz William (38), der hinter Prinz Charles (71) den zweiten Rang der britischen Thronfolge belegt, ist die Queen am Donnerstag (15. Oktober 2020) nach Porton Down in der Nähe von Salisbury gereist. Dort hat sie zusammen mit ihrem Enkel das neue Energetics Analysis Centre eröffnet. Es handelt sich um ein hochmodernes Zentrum, in dem Wissenschaftler und Analysten forschen, um Großbritannien vor terroristischen und kriminellen Angriffen im Zusammenhang mit Sprengstoffen zu schützen, wie die Royals bei Twitter erklären. Die Einrichtung gehört zum Defence Science and Technology Laboratory (Dstl).

Die Queen und der Prinz trafen sich vor Ort zudem mit einzelnen Wissenschaftlern der Einrichtung, die derzeit auch im Kampf gegen Covid-19 helfen. Zudem wohnten sie unter anderem einer Präsentation bei und trafen Mitglieder des Militärs sowie Anti-Terrorismus- und Sicherheitspersonal.

Queen Elizabeth II. ohne Maske: Öffentlicher Auftritt sorgt für Entrüstung

Bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt seit sieben Monaten außerhalb der Palastmauern machte die 94-Jährige eine gute Figur und wirkte erstaunlich fit und munter. Neben ihrem Enkel William (38) zeigte sich die Queen im rosafarbenen Mantel samt passendem Hut der britischen Öffentlichkeit – allerdings wie Prinz William ohne Maske. Das stieß sofort auf Kritik.

“Die Königin sollte ein Vorbild sein”, sagte Graham Smith von der Vereinigung “Republic”, die sich für die Abschaffung der Monarchie einsetzt. Er wisse wirklich nicht, wie das mit Regeln zusammenpassen solle, die andere befolgen müssten, so der “Republic”-Chef weiter.

Der Buckingham-Palast sieht keine Verletzung von Verboten. Abstandsregeln seien beachtet worden, sagte ein Palast-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur in London. Zudem sollen alle Personen, mit denen die Queen bei ihrem Termin zusammenkam, vorab auf Covid-19 getestet worden sein, wie in der britischen “Daily Mail” zu lesen war. Insgesamt sollen 48 Personen an dem Event beteiligt gewesen sein. Alle Anwesenden sind dem besuchten Zentrum zufolge auf das Coronavirus negativ getestet worden. Wurde auch Prinz William zuvor auf das Coronavirus getestet? Dazu schweigt der Palast. “Wir würden niemals solche Angaben über ein Mitglied der königlichen Familie machen.” Eine Maske zu tragen, sei außerdem nicht verpflichtend. Der Besuch habe unter strengen Sicherheitsvorkehrungen stattgefunden.

Eine Maskenpflicht besteht in England unter anderem im öffentlichen Verkehr, in Geschäften und in Kirchen. Großbritannien gehört zu den am schwersten betroffenen Ländern der Pandemie in Europa.

Adelsexperten verteidigen Queen Elizabeth II. für Auftritt ohne Mund-Nasen-Schutz

Royal-Experte Joe Little vom Magazin “Majesty” kann die Kritik an der Queen nicht nachvollziehen. Ihr Besuch könne doch als Zeichen gewertet werden, dass selbst im hohen Alter das Leben trotz Pandemie “in modifizierter Form” weitergehen könne. “Wie erwartet schien Ihre Majestät in guter Form zu sein.” Zweifellos sei sie auch zufrieden gewesen, nach längerer Abwesenheit wieder auf einem Termin zu sein.

Königin Elizabeth II. hatte zuvor monatelang gemeinsam mit Prinz Philip (99) auf Schloss Windsor in der Nähe von London ausgeharrt. Das Paar gehört wegen des hohen Alters zur Corona-Risikogruppe. Versorgt wurden die beiden Royals dort von einer kleinen Schar von Höflingen – unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen. Nach Urlauben im schottischen Balmoral und im ostenglischen Sandringham kehrte die Monarchin in der vergangenen Woche nach Windsor zurück.

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loc/news.de/spot on news/dpa

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