Queen Elizabeth verpasst wegen Schottlandreise wichtigen Termin

Die “Royal Week”, für die die Queen jeden Sommer nach Schottland reist, musste letztes Jahr coronabedingt ausfallen. Dieses Jahr holt die britische Königin die Reise nach – und verzichtet dafür auf einen anderen besonderen Termin.

Es ist die erste längere Reise der Monarchin seit Beginn der Corona-Pandemie, die sie fast durchgehend auf Schloss Windsor nahe London verbracht hat. Geplant ist, dass sie bis zum 1. Juli unterwegs ist. Dabei lässt sich die Queen heute von ihrem Enkel Prinz William und am Mittwoch und Donnerstag von ihrer Tochter Prinzessin Anne begleiten.

Prinzessin Diana und die Einweihung ihrer Statue in London

Das genaue Programm wurde nicht veröffentlicht, um Menschenansammlungen in der Pandemie zu vermeiden. Bekanntgegeben wurde lediglich, dass die Queen außer Edinburgh auch die größte Stadt Glasgow besucht sowie Stirling, das für seine Burg, die gut erhaltene Altstadt sowie seine Universität bekannt ist. Sie wolle dort Unternehmen, Wohltätigkeitsorganisationen und Kulturinstitutionen besichtigen.

Fest steht hingegen: Wegen der Reise verpasst die Königin am 1. Juli in London die Einweihung einer Statue ihrer 1997 tödlich verunglückten Ex-Schwiegertochter Prinzessin Diana. Ihr Enkelsohn Harry ist bereits in der britischen Heimat gelandet – und wird gemeinsam mit seinem Bruder vor Ort sein, um die Statue der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Schottlandreise hat Priorität

Die “Royal Week”, außerhalb Schottlands auch “Holyrood Week” genannt, ist fester Bestandteil im Kalender des britischen Staatsoberhaupts und findet stets zwischen Ende Juni und Anfang Juli statt. Normalerweise würdigt die Queen in dieser Zeit im Holyrood-Palast bei einem Empfang mehrere Tausend Menschen für ihren Einsatz um die Gesellschaft und besucht auch weitere Regionen des Landes. Wegen der Pandemie wird das Programm aber deutlich eingestampft.

Vorab betonte der Palast: “Ihre Majestät ist durch Abstammung und tiefe Zuneigung mit Schottland verbunden.” Die Königin habe nicht nur zahlreiche Sommer auf ihrer Residenz Schloss Balmoral in den Highlands verbracht, sondern auch fast jede schottische Region besucht – von den Äußeren Hebriden, einer Inselkette im Atlantik, bis Dumfries an der Grenze zu England im Süden – und dabei Schotten aus allen Gesellschaftsschichten getroffen.

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Dazu twitterte der Palast zwei Fotos der Queen in Schottland: Eines als kleines Mädchen und eines mit ihrem inzwischen gestorbenen Ehemann Prinz Philip. Vor allem der Rückblick sorgte bei Royal-Fans für viel Begeisterung. Von den Bildern im Thread hatten die historischen Aufnahmen mit Abstand die meisten “Gefällt mir”-Angaben erhalten.

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