"SATC"-Star Chris Noth wird der sexuellen Belästigung beschuldigt

Schwere Vorwürfe gegen „Mr. Big“

"SATC"-Star Chris Noth wird der sexuellen Belästigung beschuldigt

Zwei Frauen klagen ihn an

Ein Schock für Fans der Kult-Serie: „Sex and the City“-Darsteller Chris Noth (67) wird von zwei Frauen beschuldigt, sie sexuell belästigt zu haben. Der Schauspieler bestreitet die Vorwürfe.

Vorfälle von sexuellem Fehlverhalten

Die Frauen haben sich im Abstand von zwei Monaten getrennt voneinander an „The Hollywood Reporter“ gewandt, wie das US-Magazin jetzt publik macht. Die heute 40-Jährige und die 31-Jährige wollen anonym bleiben. Die Vorfälle von sexuellem Fehlverhalten sollen im Zeitraum eines Jahrzehnts passiert sein. Noth soll mehrfach seine Machtpostion als erfolgreicher Serienstar ausgenutzt haben.

Der Grund, warum die beiden Frauen jetzt damit an die Öffentlichkeit gegangen sind, seien die zahlreichen Presseberichte über das „Sex and the City“-Reboot „And Just Like That“ gewesen, in der Noth seine wohl größte Rolle als „Mr. Big“ erneut verkörpert. Die Medienberichte hätten in den beiden Frauen schmerzliche Erinnerungen an die Vorfälle, die sich 2004 in Los Angeles und 2015 in New York ereignet haben sollen, ausgelöst.

Eine der beiden Frauen hat in der Medienbranche gearbeitet, als sie sich im Oktober an das Magazin gewendet hat. Trotz anfänglicher Angst vor beruflichen Konsequenzen habe sie sich letztendlich doch zu dem Schritt entschieden. „So viele Jahre habe ich es begraben.“, erklärt sie. Aber „zu sehen, dass er seine Rolle in Sex and the City wiederholt, hat etwas in mir ausgelöst.“

Chris Noth bestreitet die Vorwürfe

Auf Anfrage von „The Hollywood Reporter“ hat sich der Schauspieler wie folgt zu den Vorwürfen in Form eines Staments geäußert:

„Die Anschuldigungen gegen mich von Personen, die ich vor Jahren, sogar Jahrzehnten, getroffen habe, sind kategorisch falsch. Diese Geschichten könnten vor 30 Jahren oder 30 Tagen entstanden sein – nein bedeutet immer nein – das ist eine Grenze, die ich nicht überschritten habe. Die Begegnungen waren einvernehmlich. Es ist schwierig, den Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Geschichten nicht in Frage zu stellen. Ich weiß nicht genau, warum sie jetzt auftauchen, aber ich weiß eines: Ich habe diese Frauen nicht angegriffen.“ (sfi)

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