Schauspielerin äußert sich erstmals zum Tod ihrer drei Kinder

Es sind drei schwere Schicksalsschläge, die das Leben von Mia Farrow, 76, prägen. Drei ihrer 14 Kinder starben: Tam, Lark und Thaddeus. In einer vierteiligen TV-Dokumentation, die gerade in den USA ausgestrahlt wurde, wurden die drei nicht thematisiert. Das führte zu vielen Spekulationen hinsichtlich der Todesumstände. Nun räumt die Schauspielerin ein für alle Mal damit auf. 

Mia Farrow wehrt sich gegen Gerüchte 

2018 hatte Mia Farrows Sohn Moses in einem Blogpost angedeutet, familiäre Probleme hätten zum Tod seiner Geschwister geführt. Seine Mutter hatte sich dazu nie selbst geäußert. Bis jetzt. Bei Twitter beschreibt die 76-Jährige erstmals, was zum Tod von Tam, Lark und Thaddeus geführt hat. Sie wolle mit "bösartigen Gerüchten" aufräumen, so sagt sie. Auch erklärt Farrow, warum sie sich nicht schon früher dazu geäußert hat. 

"Als Mutter von vierzehn Kindern bedeutet meine Familie alles für mich. Während ich eine Karriere gewählt habe, die mich in die Öffentlichkeit rückte, haben sich die meisten meiner Kinder für ein sehr privates Leben entschieden. Ich respektiere jeden ihrer Wünsche, weshalb ich in meinen Social-Media-Posts selektiv bin."

Mit ihrem neuesten Posting möchte sie nun klarstellen, was wirklich passiert ist. Auch, um das Andenken an ihre drei toten Kinder zu wahren.

So starben Tam, Lark und Thaddeus

Wie Mia Farrow in ihrem Posting schreibt, sei ihre Adoptivtochter Tam im Jahr 2000 im Alter von 17 Jahren "an einer versehentlichen Überdosis verschreibungspflichtiger Medikamente im Zusammenhang mit ihrer quälenden Migräne und ihrem Herzleiden" gestorben. Sie war damals tot aufgefunden worden. 

Lark, so schreibt Farrow, sei 2008 im Alter von 35 Jahren "an den Folgen von HIV / AIDS, das sie von einem früheren Partner bekommen hatte", verstorben.

Thaddeus habe sich mit 29 Jahren das Leben genommen. Er sei an einer gescheiterten Liebesbeziehung zerbrochen. 

“Eine Entehrung ihres Lebens”

Mit ihrem ehrlichen Posting möchte Mia Farrow nicht nur endlich Klarheit schaffen, sie möchte vor allem das Leben ihrer verstorbenen Kinder ehren. "Das sind unaussprechliche Tragödien. Jede andere Spekulation über ihren Tod ist eine Entehrung ihres Lebens und des Lebens ihrer Kinder und Angehörigen." Jede Familie habe ihre persönlichen Kämpfe auszufechten, seine eigenen Sorgen, so schreibt Farrow. Dennoch sei ihr Leben heute "voller Liebe und Freude" und sie sei über alle Maßen froh, ihre 14 Kinder und 16 Enkel zu haben, betont die 76-Jährige. 

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