Schwesta Ewas Verlegung: Der Sprecher der JVA stellt klar

Warum darf Schwesta Ewa (36) jetzt doch in ein Mutter-Tochter-Gefängnis? 2017 wurde die Rapperin verurteilt: Sie muss wegen mehrfacher Körperverletzung und Steuerhinterziehung für zwei Jahre und sechs Monate hinter Gitter. Da die Frankfurterin im geschlossenen Vollzug untergebracht wurde, durfte sie ihre damals einjährige Tochter Aaliyah nicht mitnehmen. Jetzt wendete sich das Blatt und Ewa wird mit Kind in eine andere Einrichtung verlegt – ein JVA-Sprecher erklärte, warum.

Gegenüber Bild verriet Ralf Peters, der Sprecher der Justizvollzugsanstalt Willich 2: “Frau Mandala hat sich immer beanstandungsfrei aufgeführt. Sie hatte das Ziel, mit Ihrer Tochter gemeinsam in die Mutter-Kind-Einrichtung zu kommen.” Die gebürtige Polin sei am 4. Juni in den offenen Vollzug verlegt worden und während dieser Zeit habe sie sich an alle Rahmenbedingungen für eine Verlegung gehalten. Im offenen Vollzug werden verminderte oder sogar gar keine Vorkehrungen gegen Entweichung der Insassen getroffen – im Gegensatz zum geschlossenen Vollzug. Dort sind die Hafträume abgesperrt und werden nur zu bestimmten Zeitpunkten geöffnet.

Zu diesen Anforderungen, die die Inhaftierte erfüllen musste, zählen unter anderem: Aufgeschlossenheit gegenüber den sozialpädagogischen Bemühungen des Vollzugs, Gemeinschaftsfähigkeit und die Fähigkeit zu korrekter Führung unter geringerer Aufsicht als im geschlossenen Vollzug. Außerdem zeigte Ewa Malanda – so die ehemalige Prostituierte mit bürgerlichem Namen – ein Durchhaltevermögen in Bezug auf die besondere Belastung, täglich mit der Freiheit und ihren Versuchungen konfrontiert zu werden.


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