Sinéad O'Connor: "Bitte bleib bei mir" – sie richtet herzzerreißende Worte an ihren verstorbenen Sohn

Für Sinéad O'Connor, 55, dürften die vergangenen Tage unerträglich gewesen sein. Erst wurde ihr Sohn Shane O’Connor für vermisst erklärt. Dann, am 7. Januar 2022, die traurige Gewissheit: Shane ist tot. Er wurde nur 17 Jahre alt. Seitdem hat die "Nothing Compares 2 U"-Interpretin einige Beiträge auf Twitter geteilt – die einen Einblick in ihr Innerstes geben.

Sinéad O’Connor richtet emotionale Worte an verstorbenen Sohn: „Bitte bleib bei mir“

"Shaney, […] bleib bei mir. Wo immer du auch sein magst, bitte bleib bei mir. Mein Baby. Ich weiß nicht, wie ich ohne dich leben soll." Sinéad O'Connors Zeilen, die sie am 9. Januar, nur zwei Tage nachdem ihr Sohn tot aufgefunden wurde, auf Twitter teilt, erzeugen Gänsehaut. Man mag sich nicht ausmalen, wie es aktuell in ihr aussieht. Dieser Beitrag gibt einen Hinweis darauf, lässt erschaudern.

O’Connor erhebte Vorwürfe gegen Klinik ihres Sohnes

Die irische Musikerin erhob zunächst auf Twitter schwere Vorwürfe gegen das Krankenhaus, in das ihr Sohn untergebracht wurde. Er war selbstmordgefährdet, hatte zwei Suizidversuche hinter sich und sollte rund um die Uhr unter Beobachtung stehen. Dann verschwand er aber am 4. Januar von dort und wurde drei Tage später nach Polizeiangaben "in der Gegend von Bray in Wicklow" (eine Stadt in Irland, Anm. d. Red.) gefunden.

Doch kurze Zeit später ruderte O'Connor zurück und postete folgende Zeilen – ebenfalls auf Twitter: "Wir haben 12 Betten in der Spezialabteilung für selbstmordgefährdete Jugendliche. Und keine Mittel, um diejenigen zu retten, die das Leben nicht meistern können. 128 Betten auf der Intensivstation im ganzen Land. [Die Klinik] hat [ihr] Bestes getan. Das haben wir alle getan, und es tut mir sehr leid, dass ich jemandem die Schuld gegeben habe."

Information zu Hilfsangeboten

Sie haben suizidale Gedanken? Die Telefonseelsorge bietet Hilfe an. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0800/1110111 und 0800/1110222 erreichbar. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der „Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention“.

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