Stargeiger Gidon Kremer wird 74

Berlin (dpa) – “Ich will nicht als Geiger gesehen werden, sondern als Musiker, als Mensch”, sagte der in Lettland geborene Musiker mit deutschem Pass und leichtem österreichischen Akzent einmal der Deutschen Presseagentur. Kremer muss nichts mehr beweisen, er gehört zu den weltweit berühmten Klassikkünstlern. Heute feiert Kremer seinen 74. Geburtstag.

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“Es geht nicht um Ambition, wie sie so viele junge Künstler haben und auch ich wahrscheinlich in meiner Jugend hatte – der Beste zu seider berühmt zu werden”, sagt er. “Mich beschäftigt die Musik und nicht all der Blödsinn, der sich drumherum abspielt, auf dem Musikmarkt oder unter Kollegen.”

Seit rund einem halben Jahrhundert steht Kremer auf der Bühne, mehr als 100 CDs hat er aufgenommen. Er spielte mit Leonard Bernstein und Herbert von Karajan, mit Nikolaus Harnoncourt und James Levine.

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Der in Riga geborene Sohn eines jüdisch-baltischen Musikers und einer deutschen Mutter zog zum Musikstudium nach Moskau. Frei ausreisen durfte er aus der Sowjetunion nicht. Nach mehreren Auftrittsverboten entschloss er sich 1980, in Deutschland zu bleiben. Über Jahre durfte er nicht in seine
Heimat zurückkehren.

Als Versuch einer “Entlarvung des überkommerzialisierten
Musikbetriebs” gründete Kremer 1981 im burgenländischen Lockenhaus ein Kammermusik-Festival als Ort der Risikofreude und Experimente. 1997 folgte die Kremerata Baltica mit Musikern aus den baltischen Staaten. Der Zusatz “Baltica” galt als politisches Statement. “Das ist noch heute so”, sagte der Geiger. “Wir waren eines der ersten
Ensembles, die sich mit Europa beschäftigt haben.”

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