Verdacht auf sexuelle Nötigung: Oscar-Preisträger Paul Haggis wurde in Italien festgenommen

Neue Vergewaltigungs-Vorwürfe

Verdacht auf sexuelle Nötigung: Oscar-Preisträger Paul Haggis wurde in Italien festgenommen

Der kanadische Regisseur und Oscar-Preisträger Paul Haggis (69) wurde laut Informationen der italienischen Nachrichtenagenturen Ansa und AGI wegen schwerer sexueller Nötigung in Italien festgenommen.

Verdacht der schweren sexuellen Nötigung

Der Vorwurf: Haggis habe eine „junge ausländische Frau“ über einen Zeitraum von zwei Tagen dazu gezwungen, eine „nicht einvernehmliche, sexuelle Beziehung“ mit ihm einzugehen. Laut der Staatsanwaltschaft der italienischen Gemeinde Brindisi soll der Filmemacher sie dabei so stark verletzt haben, dass sie daraufhin medizinisch versorgt werden musste. Laut Informationen der Nachrichtenagenturen habe sich sein Anwalt bisher nicht zu den Anschuldigen geäußert.

Neue Anschuldigungen gegen den Regisseur

Es ist nicht das erste Mal, dass der Regisseur mit Vergewaltigungsvorwürfen Negativ-Schlagzeilen macht. Im Jahr 2013 soll Paul Haggis eine PR-Managerin zum Sex gezwungen haben. Nachdem dieser Vorwurf Ende 2017 publik wurde, wendeten sich zudem drei weitere vermeintliche Opfer mit schweren Anschuldigungen an die Öffentlichkeit. Die Übergriffe sollen zwischen 1996 und 2015 stattgefunden haben.

Zwei Oscars für "L.A. Crash"

Eine breite Bekanntheit erlangte Haggis durch seine Arbeit als Regisseur bei dem Film „L.A. Crash“ – der 2006 in zwei Kategorien mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Zudem schrieb er Drehbücher für „Million Dollar Baby“ und „Casino Royale“. (sfi)

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