Warum es Billie Eilish schwerfiel, ihre Doku zu schauen

Diese Doku ist nicht zu jedem Zeitpunkt leichte Kost. “Billie Eilish: The World’s a Little Blurry” zeichnet den Weg der Musikerin vom Schreiben ihres ersten Albums im heimischen Kinderzimmer bis zum fünffachen Grammy-Gewinn nach. Als Zuschauer erlebt man eine junge Frau, die zögert, zweifelt, sich missverstanden fühlt. Der Film dokumentiert Billies Leben im Rampenlicht, wirft einen Blick hinter die Kulissen und in die Gedankenwelt einer plötzlich so berühmten Sängerin, die im Angesicht ihres Erfolgs zuweilen zutiefst zerbrechlich zu sein scheint. Entsprechend schwer fiel es auch Billie selbst, die vergangenen drei Jahre ihrer musikalischen wie persönlichen Reise auf dem Bildschirm zu betrachten.

“Ich wusste nicht, was mich erwartet. Sie haben etwa drei Jahre lang gefilmt, und ich habe mich vor der Kamera nicht sonderlich verändert, also habe ich mir schon Sorgen gemacht”, erzählte die 19-Jährige in Stephen Colberts (56) The Late Show. “Das bin schon sehr ich. Und das ist eine ziemliche Enttäuschung, weil ich damals wahnsinnig anstrengend war”, fuhr Billie fort. Als sie die Dokumentation zusammen mit einigen Freunden das erste Mal anschaute, habe es sie ganze fünf Stunden gekostet, weil sie den Film immer wieder gestoppt hätten. “Es gab einen Punkt, an dem ich ihn angehalten und geschrien habe, aufgestanden und durchs Haus gerannt bin”, erklärte sie.

Sie wolle ihre Fans allerdings auch wissen lassen, dass die Doku nur einen kleinen Ausschnitt ihres Lebens zeige. Es gebe eine Menge Ereignisse, die es nicht hinein geschafft haben. Dennoch sei das Ergebnis “wunderbar, und es war fantastisch, die schönen Dinge noch einmal zu durchleben. Nicht die schlechten Parts, aber… es ist verrückt”, resümierte Billie.


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