Alle gegen Katy: So war Tag 14 bei "Promi Big Brother"

Die Ego-Show von Drag-Künstlerin Katy Bähm treibt so langsam alle in den Wahnsinn. Und auch die Frage, wer sich im Märchenwald am meisten verstellt, sorgte für Unmut bei den Kandidaten. So viel sei verraten: Katy ist es nicht … © 1&1 Mail & Media/teleschau

Katy muss bei "Promi Big Brother 2020" aufpassen, daas sie körperlich unversehrt bleibt. Ihre Mitbewohner sind mittlerweile so genervt von der extrovertierten Drag-Künstlerin, dass sie ihr unverhohlen Prügel anbieten: "Der muss man mal das Maul stopfen", wünscht sich Udo Bönstrup eine saftige Abreibung.© SAT.1
Neben künstlichem Beef gibt es bei SAT.1 neuerdings aber auch Bildung: "Warum reden schwule Männer manchmal normal und andere so wie ich?", fragte Aaron Königs rhetorisch in die Runde und beschloss, dem Schubladendenken den Kampf anzusagen. "Wer bestimmt denn, was normal ist?"© SAT.1
Den Bildungsauftrag beschränkte "Promi Big Brother" freilich auf den Geschlechtstrieb: Während Sascha Heyna (Mitte) erklärte, dass schwule Männer nicht alles nehmen, was bei drei nicht auf dem Baum ist, berichtete Katy Bähm, dass es keine Party gibt, bei der sie nicht ihre Freunde im Darkroom einsammeln muss.© SAT.1
"Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Fakeste von uns im ganzen Land?" – mit dieser Frage kann man ja nur Unheil anrichten. Und weil Big Brother seine Schützlinge gerne in Zwietracht vereint sieht, ließ er Männer und Frauen getrennt abstimmen, wer authentisch ist und wer dem Publikum nur etwas vorspielt.© SAT.1
Die Männer nahmen Emmy ihre zur Schau gestellte Einfältigkeit nicht ab, bei den Frauen landete Aaron Königs ganz vorne im Ranking – einverstanden waren die Spitzenreiter natürlich nicht.© SAT.1
Vor allem bei Aaron, dem nachgerückten "Prince Charming", brachen alle Dämme. "Nur weil ihr mich noch nicht so gut kennt, könnt ihr mich doch nicht als Fake bezeichnen", weinte er sich bei Kathy Kelly aus und freute sich, dass "sie ganz feine Sensoren hat und die kleinsten Gefühlsregungen wahrnimmt." Und seien es nur Wasserfälle aus Tränen.© SAT.1
Emmy hingegen wunderte sich, warum ihr die Männer mehr Intelligenz zutrauten, als sie auf Lager hat. Schließlich hatte sie gerade erst gelernt, was das Wort "eitel" bedeutet. Vom neuen Handspiegel, den das Publikum den Waldbewohnern spendierte, konnte sie hernach trotzdem nicht lassen.© SAT.1
Schließlich wollte Emmy schön sein für ihre nächste tollkühne Liebesattacke. "Die Chemie zwischen mir und Udo ist gut – ich mag es sehr, mit ihm zu kuscheln", säuselte sie in die Kamera und ihrem Angebeteten ins Ohr, dass sein Bart aussieht "wie Schamhaare im Gesicht".© SAT.1
Für Udo Bönstrup, den unbedarften Social Media-Profi, war die Bartfrage ein weiteres Argument, standhaft zu bleiben. Zumal sich Emmy auch bei der weiteren Recherche ziemlich dämlich anstellte: "Siehst du deine Eier überhaupt noch? Mach doch mal ein wenig Sport."© SAT.1
Von der Lust wach gehalten wurde auch Adela. Sie hatte aber vor allem Bock zu lästern. Mischa ertrug tapfer ihre Flüsterattacken gegen Emmy, die von einem siebenstelligen Werbedeal mit Penny träumt, Katy, die mit Kumpelin Heidi Klum von einer Karriere in den USA fantasiert und den ganzen Rest der Bande, die verf…t noch mal viel zu vulgär reden.© SAT.1
Normalerweise sind die Märchen-Matches bei "Promi Big Brother" langweilige Sendezeitfüller: Die stille Zwergenpost aber, für die sich neben Udo und Emmy (im Bild) auch Sascha und Ramin schrumpfen ließen, war nicht nur optisch ein Brüller.© SAT.1
Für eine Erhöhung ihres Einkaufsbudgets mussten die Sprachakrobaten neben Paketen auch Sätze wie "Holla holde Hollefrau, Frau Holle haut Herrn Holle blau" transportieren. Vor allem von den Zungenbrechern kam nicht viel an, im besten Fall "irgendwas mit Frau Holle".© SAT.1
80 Cent erspielten sich die Promis im Märchen-Match zusätzlich, die Mischa ausgeben und dabei die Ehre der Männer retten sollte. Schließlich war der Einkaufsbummel bislang Emmys Daueraufgabe: "Warst du schon mal einkaufen oder hast du wenigstens jemandem dabei zugeschaut?", fragte Big Brother ängstlich.© SAT.1
Und täglich grüßt das Murmeltier: Emmy wurde mal wieder in das Schloss delegiert, was bei ihr ja immer mit der Gefahr verbunden ist, ein paar Minuten später wieder rausgeworfen zu werden. Weil Emmy aber aus Erfahrungen lernt, rannte sie fix ins Badezimmer, um nach den Achseln gestern diesmal die Beine zu rasieren. Man muss Prioritäten setzen.© SAT.1
Emmys Entmietungsangst war unbegründet: Sie durfte bleiben und konnte sich nach langer Abwesenheit mal wieder auf eine ganze Nacht im Schloss freuen. Ab sofort zählt ohnehin für alle, jeden Moment zu genießen: In der nächsten Show beginnt der große Rausschmiss.© SAT.1
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