Beauty-Gründerin sorgt für Rekord – doch der Deal ist geplatzt

Zum Auftakt der neuen Staffel von “Die Höhle der Löwen” gab es direkt einen Rekord. Diesen stellte die Erfinderin eines nachhaltigen Beautyprodukts auf. Inzwischen hat sie einen Korb von den Investorinnen bekommen.

Dafür hat die 35-Jährige von heute auf morgen ihren Job gekündigt. “Wir nehmen den Lack aus dem Nagellack”, erklärte die Frankfurterin den Löwinnen und Löwen. Krebserregende Stoffe und Reste von Schildläusen oder Fischschuppen werden in gewöhnlichen Lacken verarbeitet, dazu komme der oft beißende Geruch.

Eineinhalb Jahre habe sie an einer besseren Lösung gearbeitet. Mit ihrem Nagellack “gitti”, angelehnt an den Namen ihrer Mutter Brigitte, gelang ihr im letzten Jahr ein sensationeller Verkaufsstart. Der Lack besteht über die Hälfte aus Wasser, dazu kommen Pigmente, Vitamine und Stoffe zur längeren Haltbarkeit. Er ist geruchsneutral und vegan und wurde patentiert. Statt Lack will die Gründerin den Begriff Nagelfarbe durchsetzen. Die studierte Medienwirtin braucht “einen starken Partner” und seine 300.000 Euro, dafür bot sie acht Prozent ihrer Firma.

Nachhaltige Kosmetik: “gitti” ist eine vegane, wasserbasierte, geruchsneutrale Farbe für die Fingernägel. (Quelle: TVNOW / Stefan Gregorowius)

Von allen bekommt sie das gleiche Angebot

Judith Williams lackierte Maschmeyer und Kofler einen Testnagel. Maschmeyer war angetan: “Ich habe mir immer vorgenommen, nicht in Kosmetik zu investieren, aber für mich sind die Gründer der Grund zu investieren. Sie sind ein Gründertraum. Ich finde sie Weltklasse.” Auch Georg Kofler sah bereits eine “Weltmarke” und wollte die Idee international vertreiben. Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel waren ebenso von der “gitti”-Gründerin begeistert. Beauty-Expertin Judith Williams bot für die gleichen Konditionen mit.

Ein Rekord bei “Die Höhle der Löwen”: Noch nie haben fünf Löwen unabhängig voneinander das gleiche Angebot gemacht. Das letzte Wort hatte die Gründerin: Sie wollte das Angebot von Judith Williams annehmen, gleichzeitig würde sie sich freuen, wenn ein anderer Investor mit 50.000 Euro (rund 1,3 Prozent) noch einsteige, erklärte sie. Die männlichen Löwen wollten sich damit nicht abspeisen lassen und stiegen aus. Dagmar Wöhrl wollte aber unbedingt mit der “tollen Frau” zusammenarbeiten und das Zusatzangebot annehmen – der Rekord-Deal endete mit einem sich umarmenden Frauen-Trio.

Judith Williams (l.), Dagmar Wöhrl, Jennifer Baum-Minkus (r.): Hier war die Freude über den Deal noch groß. (Quelle: TVNOW / Stefan Gregorowius)

“Mein Team und ich haben uns dagegen entschieden”

Am Ende ist dieser aber gar nicht zustande gekommen, “gitti”-Gründerin Baum Minkus erklärt gegenüber “stern.de”: “Nach regem Austausch mit Judith Williams ist dieser Deal mit ihr aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zustande gekommen. Aus diesem Grund ist dann leider auch der Gesamtdeal, bei dem auch Dagmar Wöhrl beteiligt gewesen wäre, nicht umgesetzt worden.” 

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Judith Williams verriet dem Magazin, warum genau der Deal geplatzt ist: “Nach unserem Deal vor der Kamera wollte die Gründerin Jenni Baum-Minkus bei den anschließenden Gesprächen eine vielfach höhere Bewertung durchsetzen. Das ist absolut legitim, aber mein Team und ich haben uns dagegen entschieden.”

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