Darkness – Schatten der Vergangenheit

Berlin (dpa) – Wenn man diese dunkle Unterführung sieht, ahnt man schon: Das geht nicht gut aus. Julie – blond, hübsch, erst 17 Jahre alt – verschwindet in der winterlichen Finsternis. Viele halten sie für tot. Doch Polizist Jan Michelsen (Kenneth M. Christensen) gibt nicht auf. Er wühlt.

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Als ein halbes Jahr später im selben Vorort von Kopenhagen ein weiteres blondes Mädchen vermisst wird, erkennt er ein Muster, das zu einem früheren Verbrechen führt. “Darkness – Schatten der Vergangenheit” läuft am Donnerstag ab 21.45 Uhr auf Arte.

Der späte Sendeplatz hat seine Berechtigung. Die Serie ist eher nichts für Zartbesaitete. Ein soziopathischer Serientäter, der junge Mädchen im Keller gefangen hält und über Monate missbraucht – das erinnert an die grauenvollen Taten des Sexualverbrechers Marc Dutroux, die Mitte der 1990er Jahre Belgien bis ins Mark erschütterten.

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Zuschauer, die von dänischen TV-Autoren eher geschmackvolle eingerichtete Drehbuch-Labyrinthe erwarten, werden nicht zum ersten Mal überrascht. “Darkness” ist ein Spin-off der dänisch-deutschen Serie “Nordlicht – Mörder ohne Reue” aus dem Jahr 2010, die ebenfalls Hochspannung und teils explizite Gewaltdarstellung verband. Schon damals hatte Elsebeth Egholm (“Dicte”) die Grund-Idee entwickelt.

Dabei ist der Achtteiler, den Arte an drei Donnerstagen ausstrahlt, auf den ersten Blick sehr konventionell erzählt. Im Mittelpunkt: Der typische frustrierte Mittdreißiger-Bulle Jan, der im Jobstress seine bildhübsche Freundin vergrault hat und prekär wohnt. An seiner Seite: Die ebenso umwerfend aussehende Profilerin Louise, die ein dunkles Geheimnis hat und erst nach langem Beknieen in den Fall einsteigt (gespielt von Natalie Madueño – in Skandinavien ein Krimistar).

Was bemerkenswert an “Darkness” ist: wie früh der Täter schon ins Visier der Ermittler gerät. Die große Kunst des Drehbuchs ist es fortan, über ein gutes halbes Dutzend Episoden die Spannung am Laufen zu halten und die Jagd hinauszuzögern.

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