Gangster-Biopic: Fatih Akin plant Film über Rapper Xatar

Giwar Hajabi hat ein bewegtes Leben hinter sich – dabei ist er gerade einmal 39 Jahre alt. Der unter dem Namen Xatar bekannte Rapper ist eine der mächtigsten Persönlichkeiten der deutschen Hip-Hop-Landschaft. Als Kind floh er mit seinen Eltern aus dem Iran nach Deutschland, 2009 überfiel er einen Geldtransport, bis 2015 saß er dafür im Gefängnis. Xatar arbeitete sich zum Unternehmer hoch. Dem Musiker gehören heute mehrere Plattenlabels, die aufstrebende Künstler unter Vertrag nehmen. Ein geradezu filmreifes Leben. Dieser Ansicht ist auch Fatih Akin (47): Der Regisseur plant ein Biopic über den Rapper.

Das unter dem Titel “Rheingold” laufende Projekt wird von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein mit 700.000 Euro gefördert. Dem NDR zufolge soll eine Woche lang in Hamburg gedreht werden. Der Film basiert auf Xatars Biografie “Alles oder Nix”, in der er seinen Aufstieg vom Drogendealer zum erfolgreichen Produzenten nachzeichnet. 145 Minuten soll der Streifen lang werden. Material dürfte es angesichts Xatars außergewöhnlicher Vergangenheit mehr als genug geben.

“Rheingold” soll nicht das einzige Projekt sein, das Golden-Globe-Gewinner Fatih derzeit in der Pipeline hat. Der Regisseur soll laut Spiegel für eine Neuverfilmung von Steven Kings Horrorthriller “Feuerkind” im Gespräch sein. Außerdem arbeite er schon seit einiger Zeit an einer Serie über Marlene Dietrich (✝90), in der Diane Kruger (44) die Hauptrolle einnehmen soll.


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