Massenware bei "Bares für Rares": Billige Eierbecher erweisen sich als Schätzchen!

Das Urteil der "Bares für Rares"-Expertin klingt eigentlich wenig vielversprechend – und doch sind diese Eierbecher der totale Renner in der ZDF-Trödel-Show vom Dienstag. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Doch bevor Bares auf den Tisch gelegt wird, schwärmt Horst Lichter noch: "Ich mag ja gerne Eier." Da ist er bei der Verkäuferin Judith Hartinger in bester Gesellschaft.© ZDF
Deshalb schlug die Sozialarbeiterin beim Eierbecher-Set zu: "Das habe ich ungefähr vor drei Jahren bei meinem letzten Urlaub in Südengland auf einem Flohmarkt erworben."© ZDF
Sie erzählt weiter: "Ich bin immer drumrum getingelt." Dann fasste sie sich ein Herz und gab 18 Pfund – also etwa 20 Euro – aus. Ein Schnäppchen! Oder doch nicht?© ZDF
Horst Lichter errät den Grund für den Verkauf nach so kurzer Zeit: "Und dann hast du festgestellt, die sind zu klein für deutsche Eier?"© ZDF
Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel entdeckt zudem ein paar Details, die auf den ersten Blick verborgen bleiben. © ZDF
Beispielsweise, dass es sich nicht um Silber handelt, sondern nur um "galvanisiertes Metall, vermutlich ein Nickelmetall". Wenigstens ist noch eine leichte Vergoldung erkennbar. Wenig edel ist auch der Hersteller James Dixon & Son. © ZDF
Heide Rezepa-Zabel erklärt: "Tatsächlich ist es so, dass diese Dinge in England sehr häufig zu haben sind und James Dixon ein großer Hersteller ist für massenproduzierte Tischdinge." Massenware bei "Bares für Rares" – oh je. © ZDF
Noch etwas fällt der Expertin auf: "Diese Löffel gehören auch nicht originär dazu." Denn Eierbecher und Tablett passen ins Jahr 1910, die Löffel jedoch eher in die 1920er-Jahre. Klingt alles gar nicht mal so gut … © ZDF
Doch eine gute Nachricht hat Rezepa-Zabel noch: "Hierzulande ist es eine Kuriosität!" Schätzwert durchaus 80 bis 100 Euro – also mehr als der Flohmarktpreis! "Das ist ja schön", freut sich Judith Hartinger. © ZDF
Und es wird noch besser! Susanne Steiger kann die Augen nicht von den Eierbechern lassen: "Total süß! Das ist so ein richtiges Mädchen-Ding." © ZDF
"Das ist ja ganz raffiniert, was Sie da haben. Und entzückend zugleich. Ich bin total begeistert", macht die Händlerin ihren Kollegen deutlich, dass sie gewillt ist, hoch zu bieten. © ZDF
Unglaubliche 280 Euro gibt sie am Ende für das Eier-Set aus: "Das war auch Liebe auf den ersten Blick." Frau Hartinger kann kaum glauben, dass sie für die Massenware tatsächlich den 14-fachen Kaufpreis bekommen hat! © ZDF
Nicht ganz so gut läuft es für den Verkäufer einer Freischwinger-Wanduhr aus der Zeit zwischen 1904 und 1908. Wuchtige Wanduhren sind derzeit kaum gefragt, deshalb ist der Schätzpreis mit 200 bis 300 Euro eher gering. © ZDF
Das mangelnde Kaufinteresse bestätigt sich im Händlerraum. Nur Markus Wildhagen zeigt Herz und kauft die Uhr für 150 Euro. © ZDF
Der Verkäufer dieses Gliederkettenarmbands aus Gold mit einem Amethyst aus den 1880er-Jahren darf auf 1.000 bis 1.200 Euro hoffen. © ZDF
Außer Susanne Steiger bietet aber keiner der Händler Bares an, deshalb bekommt sie das Armband für 900 Euro. © ZDF
Der Zustand der Bronze-Statuette eines gallischen Kriegers von Ernst Beck ist nicht besonders gut. Immerhin wurde die Figur Anfang des 20. Jahrhunderts hergestellt und könnte laut Expertise 350 bis 400 Euro bringen. © ZDF
Friedrich Häusser geht sogar drüber und holt sich den nackten Krieger für 500 Euro. © ZDF
Die beiden Designer-Deckenleuchten von Emil Stejnar aus den 1960er-Jahren werden als Originale eingestuft und sind somit 2.000 bis 2.500 Euro wert. © ZDF
Markus Wildhagen will sie unbedingt haben und bekommt bei 1.600 Euro den Zuschlag. © ZDF
Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel