Morgan Freeman: "Um meinen Kummer zu vergessen, trank ich"

Er zählt zu Hollywoods Schauspielelite, doch seinen Weg zum Ruhm musste sich Morgan Freeman hart erkämpfen. Im Gespräch mit t-online blickt er auf eines der dunkelsten Kapitel seiner Karriere zurück.

Er spielte in über 100 Film- und TV-Produktionen mit, wurde mit unzähligen Preisen wie dem Oscar ausgezeichnet und lieh sogar Gott auf der Leinwand seine Stimme. Kaum zu glauben, dass Morgan Freeman ein echter Spätzünder in Sachen Karriere ist. Der große Durchbruch gelang ihm erst im Alter von 50 Jahren mit dem Film “Glitzernder Asphalt”, seine Rolle in “Miss Daisy und ihr Chauffeur” machte ihn zwei Jahre später schließlich weltberühmt.

Aktuell ist der heute 83-Jährige in dem Thriller “The Poison Rose – Dunkle Vergangenheit” bei Sky zu sehen. Und auch er selbst blickt auf einige finstere Kapitel in seinem Leben zurück, denn der Weg zum Ruhm war für ihn kein leichter. “Ich wollte schon immer Schauspieler werden. Aber zunächst musste ich irgendwie Geld verdienen”, erzählt Morgan Freeman im Gespräch mit t-online. 

“Fühlte mich wie eine Prostituierte”

Es habe nicht viel gefehlt und er hätte sich in der Sucht verloren, doch ein einschneidendes Erlebnis verhalf ihm rechtzeitig zum Absprung. “Eines Tages wachte ich in einem Hauseingang auf. Ich wusste nicht mehr, wie ich dort hingekommen bin und fühlte mich wie eine Prostituierte. Nach dieser Nacht war mir klar, dass ich ein Alkoholproblem habe. Das war der Weckruf für mich, sofort aufzuhören. Ich habe zum Glück sehr viel Selbstkontrolle und schaffte es”, so Morgan Freeman zu t-online.

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Er konzentrierte sich wieder voll und ganz auf die Schauspielerei und ergatterte eine Rolle im Gefängnisdrama “Brubaker” an der Seite von Robert Redford. Danach ging es bergauf. Mit 83 Jahren steht Morgan Freeman noch immer vor der Kamera und denkt gar nicht daran, in den Ruhestand zu gehen. “Bloß nicht!”, lacht er mit seiner unverwechselbaren Stimme und stellt klar: “Wer aussteigt, ist erledigt.”

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